„Die große Banken-Offensive“


In Cash. 10/2010:
Wie die Banken
um Kunden kämpfen


Lesen Sie mehr ...
Diese Ausgabe erscheint am 16.09.2010!
Anzeige

  • Grunderwerbssteuer: Zahltag für Immobilienkäufer? Grunderwerbssteuer: Zahltag für Immobilienkäufer?

    Die Beyerle-Kolumne
    Es ist eigentlich immer schön, wenn man Dinge hat kommen sehen. Knapp ein Jahr nach der Wahl rücken die [...]

  • Das Ende des klassischen Konjunkturzyklus Das Ende des klassischen Konjunkturzyklus

    Die Halver-Kolumne
    Ach, wie herrlich berechenbar war doch früher die Konjunktur. Man konnte sich auf ein festes Glaubensbekenntnis verlassen: Die USA [...]

  • Achten Sie auf die Feinheiten Achten Sie auf die Feinheiten

    Die Löwer-Kolumne
    Das aktuelle Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Prospekthaftung macht einmal mehr deutlich: Die Initiatoren können in den Prospekten nicht [...]

  • Nachhaltiger Vertriebserfolg Nachhaltiger Vertriebserfolg

    Die Maschmeyer-Kolumne
    Kapitalanlageprodukte, die der Altersvorsorge dienen, sind – wie Medikamente – in besonderem Maße Vertrauensgüter. Der Sparer kann nämlich die [...]

  • Inflation: 2012 – das Jahr der geldpolitischen Nagelprobe Inflation: 2012 – das Jahr der geldpolitischen Nagelprobe

    Die Rürup-Kolumne
    Warum Hilfspakete für verschuldete Euro-Staaten nicht “alternativlos” sind und das Inflationsrisiko real ist, erklärt das ehemalige Mitglied des Rats [...]

  • Existenzielle Erden Existenzielle Erden

    von Dirk Müller

    Zu den gefragtesten Rohstoffen haben sich in den letzten Jahren die sogenannten „seltenen Erden“  entwickelt. Es handelt sich [...]

Mittwoch, 23. September 2009

BFW: Branche mit geteilter Stimmung

Die Geschäftsstimmung unter den Unternehmen der privaten Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bleibt weiterhin verhalten. Dennoch zeigt sich die Branche teilweise etwas optimistischer als noch im Frühjahr diesen Jahres. Das ist das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen.

26 Prozent der vom Spitzenverband der privaten Immobilienwirtschaft mit Sitz in Berlin befragten Unternehmen schätzen ihre Geschäftslage als gut ein – sieben Prozent mehr als noch im Frühjahr 2009.

“Dies ist allerdings kein Grund zur Entwarnung”, glaubt BFW-Präsident Walter Rasch. “Rund zwei Drittel der Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage lediglich mit befriedigend. Dies ist der höchste Wert seit Beginn unserer Konjunkturumfragen im Frühjahr 2007.”

Die Erwartungen der Befragten an den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres sind eher verhalten. Laut der halbjährlich unter den 1.600 BFW-Mitglieds- und verbundenen Unternehmen durchgeführten Umfrage erwarten rund drei Viertel (73 Prozent) keine Veränderungen, 14 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung der Geschäftslage.Positive Erwartungen für den weiteren Jahresverlauf könnten lediglich 13 Prozent der Unternehmen kommunizieren – weniger als je zuvor.

Nach BFW-Angaben geben beispielsweise 15 Prozent der Unternehmen an, ihre Investitionen im weiteren Jahresverlauf steigern zu wollen. Nur noch 31 Prozent wollten sie senken. In der Frühjahresumfrage seien dies noch 38 Prozent gewesen. Allerdings sei der Unterschied zu der Zeit vor dem Einbruch der Finanzmärkte im vergangenen Herbst noch immer deutlich: Damals hätten lediglich 18 Prozent angegeben, ihre Investitionen drosseln zu wollen.

Degressive AfA als politische Top-Forderung

Befragt nach ihren wichtigsten wirtschaftlichen und rechtlichen Forderungen an die Politik der neuen Legislaturperiode liegt die Wiedereinführung der degressiven AfA als Top-Forderung der gesamten Branche im Meinungsranking auf Platz Eins. Laut der Umfrage glauben insgesamt drei Viertel (77 Prozent) der Unternehmen, dass eine Wiedereinführung der degressiven AfA deutliche positive Impulsen für die Neubautätigkeit setzen und damit zu einer Entspannung auf Märkten beitragen würde, die durch eine aufkommende Wohnungsknappheit geprägt sind.

Auch die Forderung nach einer Verankerung des Klimaschutzes im Mietrecht stellte eine zentrale Forderung der Branche dar, um mehr Spielraum bei energetischen Sanierungen zu erreichen. Drei Viertel der Befragten sehen das Mietrecht als Hemmnis für energetische Sanierungen und die Auflösung des Investor-Nutzer Dilemmas als vordringliche Aufgabe.

Im vermieteten Bestand, immerhin rund die Hälfte aller Haushalte, profitierten die Investoren nicht von den Einsparungen durch sinkende Energiekosten. “Klima- und Energieeffizienzmaßnahmen kommen vor allem und langfristig den Mietern als Nutzern zu Gute. Die Immobilien- und Wohnungsunternehmen fordern daher, dass alle energetisch- und klimaschutzwirksamen Maßnahmen vom Mieter zu dulden sind, nicht zu Mietminderung berechtigen und eine Modernisierungsmieterhöhung ermöglichen”, so Rasch. (te)

GD Star Rating
loading...
Bookmarks: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • TwitThis
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Wikio DE
  • Webnews
  • Y!GG
  • MisterWong
  • Live-MSN
  • YahooMyWeb
  • Technorati
  • MySpace

Beitrag kommentieren