Anzeige
24. August 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

CBRE: Transaktionsvolumina durchschnittlich kleiner

Das durchschnittliche Transaktionsvolumen auf dem gewerblichen Immobilieninvestmentmarkt in Europa hat sich in den ersten sechs Monaten 2009 weiter verringert. Das berichtet der Immobilienberater CB Richard Ellis (CBRE). Grund dafür sei vor allem der Rückgang von großen Einzeltransaktionen.

Demnach hatte eine durchschnittliche Transaktion in diesem Zeitraum ein Volumen von 18,4 Millionen Euro – 59 Prozent weniger als die 44,4 Millionen Euro, die zum Höhepunkt des Marktes Mitte 2007 erzielt wurden.

Laut CBRE zeigen diese Zahlen, wie schwierig es durch die Finanzkrise und einen zeitweise nicht mehr existierenden Verbriefungsmarkt für gewerbliche Immobilienkredite geworden ist, großvolumige Finanzierungen durchzuführen.

Starker Rückgang bei Großtransaktionen

Besonders signifikant sei der Rückgang bei sehr großen Transaktionen. In den starken Investitionszeiten seien von Investoren Prämien für Portfolios gezahlt worden. So wurden nach CBRE-Angaben im ersten Halbjahr 2007 115 Transaktionen mit einem Volumen von mehr als 200 Millionen Euro beurkundet. Das gesamte Volumen dieser Transaktionen habe sich auf mehr als 51 Milliarden Euro belaufen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hingegen wären lediglich neun Deals in dieser Kategorie mit einem Gesamtvolumen von 4,2 Milliarden Euro abgeschlossen worden.

Kleinere Immobilientransaktionen mit einem Volumen von unter 50 Millionen Euro repräsentierten 48 Prozent des Gesamtwertes der gehandelten Immobilien. In der ersten Hälfte des Jahres 2007 habe dieser Wert bei 25 Prozent gelegen.

“Die Bereitschaft der Banken, Kapital für große Transaktionen bereitzustellen, war zuletzt gering. Für die kommenden Monate erwarten wir hingegen eine Veränderung. Vor allem im Bereich bis zu 100 Millionen Euro ist eine leichte Entspannung zu erkennen”, kommentiert Fabian Klein, Head of Investment bei CB Richard Ellis in Deutschland.

Auch der Rückgang bei den Kapitalwerten habe Einfluss auf die durchschnittlichen Transaktionsvolumina. In Großbritannien allein hätten nach IPD-Berechnungen die Kapitalwerte von Gewerbeimmobilien im Schnitt um 44 Prozent im Vergleich zu den Höchstständen aus dem Jahr 2007 nachgegeben. (te)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Die besten Rechtsschutzanbieter

Das Hannoveraner Analysehaus Franke und Bornberg hat zum ersten Mal private Rechtschutzversicherungen getestet – mit einem erfreulichen Ergebnis: Rund 30 Prozent der analysierten 141 Tarife wurden mit der Höchstnote ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Universal platziert faktorbasierten Aktienfonds

Die Fondsgesellschaft Universal Investment hat zusammen mit Velten Asset Management einen neuen faktorbasierten Fonds für deutsche Aktien aufgelegt.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A+“ für HEH Palma

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet den „Flugzeugfonds 19 – HEH Palma“ des HEH Hamburger Emissionshaus mit insgesamt 84 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A+).

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...