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12. Oktober 2009, 00:00
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Umfrage: Jeder Zweite fürchtet Finanzierungsengpässe

Aufgrund der Wirtschaftskrise stehen Immobilien in der Anlegergunst derzeit ganz oben. Allerdings rechnet jeder Zweite mit Engpässen bei der Kreditvergabe. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Immobilienscout24.

Nach Angaben des Immobilienportals bevorzugen die deutschen Anleger aufgrund der Finanzkrise derzeit Immobilien als sicheres und wertstabiles Investment. Einen größeren, verfügbaren Geldbetrag würden laut Umfrage 59 Prozent der Anleger in eine selbstgenutzte Immobilie investieren. Mehr als jeder Dritte würde sein Geld in eine Immobilie zur Vermietung anlegen. Nur knapp jeder Vierte hätte die Absicht, Aktion oder Aktienfonds zu kaufen, so die weiteren Ergebnisse.

Wegen der Bankenkrise rechne allerdings die Mehrheit der Anleger mit hohen Hürden beim Thema Finanzierung. Knapp jeder Fünfte fürchte, Finanzierungen seien nur noch zu hohen Zinsen und mit mehr Sicherheiten zu bekommen. Weitere 39 Prozent der Befragten klagten, es sei generell schwieriger geworden, einen Immobilienkredit zu bekommen.

Den schlechten Finanzierungsbedingungen zum Trotz erwägen laut Umfrage aktuell 16 Prozent der Befragten in nächster Zeit, eine Immobilie zu erwerben. Weitere 40 Prozent der Anleger zögen zumindest langfristig einen Immobilienkauf in Betracht.

Im Auftrag von Immobilienscout24 hatte das Marktforschungsunternehmen Innofact über 1.000 Deutsche, die über ein Netto-Haushaltseinkommen von über 2.000 Euro verfügen, befragt. (te)

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