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29. Dezember 2011, 09:00
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Transaktionsniveau bei Wohnimmobilien erreicht Drei-Jahres-Hoch

Für das Jahr 2011 zeichnet sich am Transaktionsmarkt für Wohnimmobilienportfolios nach Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) ein Drei-Jahres-Hoch ab. Fast 45 Prozent des Volumens wurden in Berlin gehandelt.

Hauser-reihe-shutt163627241-123x150 in Transaktionsniveau bei Wohnimmobilien erreicht Drei-Jahres-HochNach Angaben des Immobilienberatungsunternehmens weist die eigene Statistik über 220 Transaktionen (2010: 171 Deals) mit einem Investmentvolumen von circa 5,5 Milliarden Euro aus (Stand Mitte Dezember 2011). Dieses Volumen enthalte alle bundesweit publizierten Transaktionen – inklusive des Börsengangs der GSW und der Übernahme der Colonia durch die TAG – mit mindestens zehn Wohneinheiten sowie 75 Prozent Wohnnutzung in den Objekten.

Bereits Ende des ersten Halbjahres 2011 war das Volumen des gesamten Vorjahres in Höhe von 3,1 Milliarden Euro erreicht worden. Bis Jahresende wird sich der bundesweite Investmentumsatz nach Einschätzung von JLL um rund 200 Millionen Euro erhöhen. Die aktivsten Käufer in 2011 seien institutionelle Investoren wie Immobilien-AGs, Fonds, Banken, REITs und Fonds-Verwalter. Auf sie entfielen bis dato fast 4,4 Milliarden Euro.

“Insgesamt wurden mit rund 150.000 fast dreimal so viele Wohneinheiten gehandelt wie im Vorjahr”, so Dr. Malte Maurer, Leiter Residential Investment bei Jones Lang LaSalle Deutschland. Der starke Anstieg des Transaktionsvolumens bestätige den Trend der Investition in Sachwerte mit stabilen Cashflows gerade in Zeiten unsicherer Finanz- und Aktienmärkte.

Der größte Deal des Jahres nach Wohneinheiten war der Börsengang der Berliner GSW Immobilien. Zusammen mit 21 weiteren Transaktionen mit jeweils mehr als 1.000 Wohneinheiten bestimme dieser Deal über 75 Prozent des Transaktionsvolumens. “Rund drei Milliarden Euro dürften allein mit diesen 22 Deals umgesetzt worden sein”, so Maurer.

Die meisten Wohneinheiten wurden in Berlin gehandelt. Durch die hohe Verfügbarkeit von großen zusammenhängenden Beständen, die mittlerweile zum zweiten oder dritten Mal verkauft wurden, seien die Hälfte der registrierten Einheiten und damit insgesamt fast 76.000 Wohnungen dort umgesetzt worden, so JLL. Dies entspreche 45 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens und damit 2,3 Milliarden Euro. Weitere regionale Investitionsschwerpunkte seien Nordrhein-Westfalen mit 12.200 Wohneinheiten und 660 Millionen Euro sowie Bayern mit 4.400 Einheiten und circa 334 Millionen Euro. Auf Hamburg entfielen rund 190 Millionen Euro und 1.500 Einheiten.

Seite 2: Starke regionale Unterschiede im Preisniveau

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