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26. Januar 2012, 13:56
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Catella legt weiteren Immobilienspezialfonds mit Skandinavien-Fokus auf

Mit dem neuen Immobilien-Spezialfonds “Catella Scandia Chances” bietet die Catella Real Estate AG KAG aus der schwedischen Catella-Gruppe institutionellen Investoren Anlagemöglichkeiten in Norwegen, Schweden und Finnland und optional – Dänemark an. 

Catella legt weiteren Immobiliienspezialfonds mit Fokus auf die nordischen Länder aufDer Spezialfonds versteht sich als Ergänzung zum 2007 aufgelegten “Focus Nordic Cities” und richtet sich Unternehmensangaben zufolge vorzugsweise an deutsche Versicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen, die nach Änderung des Investmentgesetzes im April 2011 nicht mehr zu Gunsten des gebundenen Vermögens in Publikumsfonds investieren können. Für Catella Scandia Chances, so die KAG, konnte bereits im Dezember ein voll-ständig vermietetes Bürogebäude in der Innenstadt von Helsinki erworben werden. Der Kaufvertrag für einen Neubau in Zentrumslage Stockholm wurde am 25. Januar 2012 unterzeichnet. Der Fonds strebt ein Eigenkapital von maximal 250 Millionen Euro an, das unter Ausnutzung aktueller Marktchancen zügig investiert werden soll.

Catella will mit dem Fonds die eigene Marktposition in Märkten wie Oslo, Stockholm, Helsinki, aber auch Malmö/Kopenhagen weiter ausgebauen. Die Strategie des “Catella Scandia Chances” ist fokussiert: Mit dem Investmentstil Core/Core Plus sollen vorzugsweise multifunktionale Bürogebäude in Innenstadtlagen, aber auch Einzelhandelsflächen und Logistikzentren in verkehrsgeeigneten Standorten erworben werden.

Die Eigenkapitalzeichnungsfrist endet zum zweiten Quartal 2013, die Investitionsphase ist befristet, und die Laufzeit ist auf zehn Jahre festgelegt. Geplant ist eine jährliche Ausschüttung zwischen 3,5 und vier Prozent, die BVI-Rendite soll sich zwischen 5,5 und 6,5 Prozent per annum bewegen. Die starke lokale Präsenz in allen Zielländern erlaubt Catella eigenen Angaben zufolge den Erwerb von kleineren bis mittelgroßen Gebäuden, womit das Einzelvolumen von etwa 20 Millionen Euro auch unterschritten werden kann.

Laut Catella zeigen institutionelle Investoren im Rahmen ihrer Risikodiversifizierung besonderes Interesse an den skandinavischen Zielmärkten. Die sektorale Verteilung auf Büronutzung, Handels-immobilien und Logistikgebäude soll die breite wirtschaftliche Struktur in den nordischen Ländern wiederspiegeln.

Dr. Andreas Kneip, Vorstandsvorsitzender der Catella Real Estate AG KAG, fasst zusammen: “In Skandinavien hat die Catella Gruppe Heimvorteil. Wir verfügen über ein gutes Research und ausgezeichneten Marktzugang. Aus Sicht der volkswirtschaftlichen und immobilienwirtschaftlichen Investitionsrankings liegen die skandinavischen Zielländer regelmäßig auf den Top-Positionen. Positive Demographie, politische Stabilität, niedrige Staatsverschuldung, hohe Wirtschafts- und Kaufkraft, geringe Kriminalität, hoher Ausbildungsstand und effiziente Produktions- und Finanzmärkte machen Skandinavien zum ‚sicheren Hafen‘ für Immobilieninvestoren.”

Anders Palmgren, Leiter Catella Corporate Finance, Schweden ergänzt: “Die wirtschaftliche Lage in Schweden ist ausgesprochen positiv im Vergleich zu anderen europäischen Ländern. Besonders Stockholm erlebt einen starken Bevölkerungszuwachs und Beschäftigungswachstum. Es ist nicht überraschend, dass schwedische Einzelhandelsobjekte und Bürogebäude unter den attraktivsten Investmentmöglichkeiten Europas gesehen werden.” (te)

Foto: Shutterstock


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