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20. Januar 2012, 09:00
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Thamm & Partner: Digitalisiertes Wohnprojekt in Potsdam

Der Projektentwickler Thamm & Partner errichtet in Potsdams historischer Altstadt die Wohnanlage „Leibl 22“ mit 19 Einheiten, die sich durch eine digitale Steuerung der Haustechnik auszeichnet. Erstmals ist die Wohnungssteuerung als fester Standard enthalten.

Thamm Partner-leibl22-127x150 in Thamm & Partner: Digitalisiertes Wohnprojekt in PotsdamNach Angaben des Unternehmens erhält jeder neue Bewohner ein iPad, von dem aus die gesamte Technik der Wohnung gesteuert werden könne – unabhängig davon, wo auf der Welt sich der Eigentümer gerade aufhalte. Zudem gebe es einen Web-Concierge, der auf Knopfdruck per Videoschalte oder E-Mail erreichbar sei und die Wünsche der Wohnungseigentümer entgegennimmt. Das Servicepaket ist laut Thamm & Partner im Quadratmeterpreis der jeweiligen Wohnung enthalten.

„Wenn bisher die Zentralheizung sowie ein Antennen- und Telefonanschluss als technische Standards der Wohnungsausstattung angesehen wurden, so müssen heute die vielfältigen und neuen Anforderungen an das Wohnen konsequent bedient werden“, sagt Angela Thamm, geschäftsführende Gesellschafterin des Projektentwicklers. Das Unternehmen folge dem Trend zur Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft und wolle die technischen Möglichkeiten nicht als teure Extras anbieten, sondern als Standard im Segment des gehobenen Wohnens etablieren.

Das Neubauprojekt Leibl 22 liegt zwischen Heiligem See und dem Holländischem Viertel in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone und zur historischen Altstadt. Auf einem 2.060 Quadratmeter großen Grundstück entstehen laut Thamm & Partner zehn Wohnungen, sechs Maisonetten, drei Stadthäuser und eine Gewerbeeinheit.
 Das Investitionsvolumen liegt bei 10,5 Millionen Euro, das Projekt soll im August/September 2012 fertiggestellt werden. Die Wohnungsgrößen reichen von 62 Quadratmeter bis zum 200-Quadratmeter-Stadthaus. Alle Wohnungen verfügen über eine Terrasse oder Loggia und sind mit Fußbodenheizung, Parkett und Wannenbad ausgestattet. Die Stadthäuser verfügen über private Aufzüge.

Zu jedem Tiefgaragenplatz gehört eine Zapfstelle für Elektroautos und -fahrräder, die mit der Wohnungssteuerung verbunden ist. Die BUS-Systeme und Server der Wohnungssteuerung bieten laut Thamm & Partner zudem Voraussetzungen für Home-Care-Services. Je nach individuellem Bedarf könnten Vernetzungen mit ambulanten Pflegediensten, Ärzten oder anderen Gesundheitsdienstleistern eingerichtet werden. (bk)

Foto: Shutterstock

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