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4. April 2012, 17:49
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Wohnriester & Co.: Die ideale Förderung

Wer über den Bau, Erwerb oder die energetische Sanierung einer Immobilie nachdenkt, dem bieten sich eine Vielfalt an Fördermöglichkeiten. Interessenten sollten Wohnriester & Co. nutzen.

Wohn Riester

Text: Barbara Kösling

Zulagen vom Staat können Immobilienkäufer über den sogenannten Wohn-Riester erhalten, der im Jahr 2008 als Ausgleich für die Abschaffung der Eigenheimzulage eingeführt wurde. Die Grundzulage für jeden Riester-Sparer liegt bei 154 Euro pro Jahr, zudem gibt es eine jährliche Zulage von 185 Euro für jedes Kind, für ab 2008 geborene Kinder sogar 300 Euro per annum.

Der Löwenanteil der Wohn-Riester-Kunden entscheidet sich für einen entsprechenden Bausparvertrag. Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales stieg ihre Zahl bis Ende des dritten Quartals 2011 auf 704.000 – ein Zuwachs um rund 43 Prozent gegenüber 2010.

„Diese Form der geförderten privaten Altersvorsorge ist mittlerweile voll etabliert. Aber die Potenziale sind noch längst nicht gehoben“, sagt LBS-Verbandsdirektor Hamm.

Banken bieten Wohn-Riester-Darlehen an

Alternativ bieten einige Banken auch Wohn-Riester-Darlehen an, die allerdings bisher wenig nachgefragt werden. „Zum einen wurde das Thema Wohn-Riester stark durch die Bausparkassen besetzt, zum anderen handelt es sich bei dem Wohn-Riester-Darlehen um ein komplexes Produkt, das nicht leicht zu vermitteln ist“, erläutert Günther.

Immobilienkäufer, die den Wohn-Riester in Anspruch nehmen, unterliegen ebenso wie bei anderen Riester-Produkten der Besteuerung im Alter. Zudem muss die geförderte Immobilie selbst genutzt werden, eine Vermietung ist nur vorübergehend gestattet.

Im Falle eines Verkaufs der eigenen vier Wände müssen die Fördergelder zurückerstattet werden, sofern der Ertrag nicht in ein anderes selbstgenutztes Objekt oder Riester-Produkt investiert wird.

Trotz dieser Auflagen lohnt es sich für viele Käufer, die Riester-Förderung in ihre Finanzierung einzubeziehen, da eine Mehrheit ihre Immobilie ohnehin dauerhaft bewohnt. „Wir sind der Meinung, dass heute jeder berechtigte Kunde, der nicht mit Riester finanziert, Geld verliert“, betont Gawarecki.

Energetische Sanierung im Trend

Zunehmend wichtiger für das Baufinanzierungsgeschäft wird auch das Thema Energiestandard. Nach Einschätzung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik sind rund 24 Millionen Wohnungen in Deutschland energetisch sanierungsbedürftig. Viele Immobilieneigentümer wollen ihre eigenen vier Wände modernisieren, nicht zuletzt, um die Heizkosten deutlich zu mindern. Und auch Mieter achten aus diesem Grund verstärkt auf die Energieeffizienz einer Wohnung.

Seite 2: Finanzielle Anreize zur energetischen Sanierung

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