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19. Mai 2014, 10:29
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Umfrage: Deutscher Immobilienmarkt soll auch 2015 florieren

Der deutsche Immobilienmarkt erlebt momentan eine Hochphase – das ist der Tenor vieler Umfragen und Studien der vergangenen Monate. Gleichzeitig werden wirtschaftliche und politische Risiken immer wieder diskutiert. Es stellt sich die Frage, welche Entwicklung Investoren vor diesem Hintergrund für das kommende Jahr prognostizieren.

Wohnimmobilienfonds-ZBI-Professional-8 in Umfrage: Deutscher Immobilienmarkt soll auch 2015 florieren

Investitionen in Immobilien sind derzeit lukrativ. Viele Anleger machen sich dennoch Gedanken über konjunkturelle Schwächen.

Der Immobiliendienstleister Jones Lang LaSalle (JLL), Frankfurt am Main, versuchte in einer Umfrage herauszufinden, wie Investoren die Zukunft des deutschen Immobilienmarktes bewerten. “Wir wollten wissen, wie die Experten den deutschen Investmentmarkt bis Ende nächsten Jahres einschätzen”, erklärt Helge Scheunemann, bei JLL Head of Research Germany.

“Vor dem Hintergrund eines stetig wachsenden Investitionsbedarfs durch einheimische und globale Kapitalsammelstellen, gepaart mit dem weiterhin niedrigen Zinsniveau, ist selbstverständlich auch die Frage nach Überhitzungstendenzen naheliegend.”

Knapp die Hälfte der Investoren glaubt an Wachstum

47 Prozent der Immobilieninvestoren glauben laut JLL, dass die Transaktionstätigkeit am deutschen Markt bis Ende 2015 noch einmal moderat beziehungsweise sogar stark zunehmen wird. Auf der anderen Seite sehen 24 Prozent den Höhepunkt der Hochphase bereits erreicht und gehen von einem Sinken der Investmentaktivitäten aus.

Konjunkturelle Lage als größtes Risiko

Von insgesamt zehn in der Umfrage vorgegebenen Risikofaktoren ist eine abschwächende Konjunktur laut 40 Prozent der Investoren die größte Gefahr für den Markt. 33 Prozent glauben nicht an das Ende der EU-Schuldenkrise und platzierten diesen Faktor gemeinsam mit einem Ansteigen der Kapitalmarktzinsen auf Rang zwei der Risiken. Ein Ausufern des Konflikts mit Russland befürchten dagegen nur rund 26 Prozent. (st)

Foto: Shutterstock.com

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