Anzeige
27. Oktober 2010, 12:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Indexprodukte weiter auf der Überholspur

Indexbegleitende Anlageprodukte setzen ihren Wachstumskurs in Europa fort. Aus einer Marktstudie der Deutschen Bank geht hervor, dass die in ETFs und ETCs verwalteten Kundengelder im bisherigen Jahresverlauf um 20 Prozent auf 204,4 Milliarden Euro gestiegen sind.

Comdirect-etf-127x150 in Studie: Indexprodukte weiter auf der Überholspur25 Milliarden Euro konnten die Anbieter von börsennotierten Indexprodukten 2010 bis Ende September an Nettomittelzuflüssen verbuchen, davon wurden 7,2 Milliarden Euro im dritten Quartal eingesammelt. Für das Gesamtjahr erwarten die Analysten der Deutschen Bank ein Wachstum von 25 bis 30 Prozent im europäischen Markt.

Nach Assetklassen aufgegliedert, verbuchte das Aktiensegment im dritten Quartal mit 4,5 Milliarden Euro die höchsten Zuflüsse. Renten-ETFs sammelten 1,28 Milliarden Euro und Rohstoffprodukte 1,4 Milliarden Euro ein. Damit setzt sich der Trend der vorangegangenen Quartale fort.

Vor allem Schwellenländer-ETFs erfreuten sich hoher Beliebtheit. Ihnen flossen im ersten Quartal 1,4 Milliarden Euro zu, im zweiten 1,7 Milliarden Euro und im dritten 2,2 Milliarden Euro. Im Renten-Segment verschiebt sich die Nachfrage indes von Staatsanleihen-Indizes in den Unternehmensanleihen-Bereich. Letzterer verbuchte im dritten Quartal Zuflüsse von 1,1 Milliarden Euro, während erstere um 200 Millionen Euro erleichtert wurden.

Bei den Rohstoff-Produkten führen mit 987 Millionen Euro an frischen Mitteln nach wie vor die Goldpreis-Begleiter das Feld. Insgesamt flossen dem Segment zwischen Jahresanfang und Ende September 2010 neue Anlegergelder in Höhe von 4,4 Milliarden Euro zu.

Weltweit belaufen sich die in ETFs und ETCs verwalteten Mittel dem Marktbericht zufolge per Ende des dritten Quartals 2010 auf 1.248 Milliarden US-Dollar. Das bedeutet ein Wachstum in Höhe von 14 Prozent seit Jahresbeginn. Insgesamt listet die Studie weltweit 2.525 börsennotierte Indexprodukte, davon 1.283 in Europa und 960 in den USA. (hb)

Foto: Comdirect

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...