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22. November 2012, 13:40
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Jahresend-Rally – ja oder nein?

Kommt sie nun oder doch nicht, die vielbeschworene Jahresend-Rally? Je näher der Jahres-Ultimo rückt, desto öfter wird diese Frage immer wieder gerne gestellt und ehe man sich versieht, ist das Jahr auch schon wieder um.

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Noch ist genügend Zeit, doch auch die Risikofaktoren, wie der kaum noch wirklich anhörbare Begriff von der „Fiskal-Klippe“ in den USA oder die sich nicht nur hierzulande abzeichnende konjunkturelle Abkühlung lassen derzeit noch viel Raum für Spekulationen.

Nichtsdestotrotz rechnen die Analysten der Commerzbank noch in diesem Jahr mit vielen schönen Tagen für die Anleger und haben ihr Kursziel für den DAX bis zum Jahresende gerade von 7.200 auf 7.800 Punkte angehoben. Dies würde auf dem aktuellen Niveau noch ein Potential von fast zehn Prozent bedeuten und das bei einem Anstieg des deutschen Leitindex 2012 von bereits knapp 21 Prozent.

Ein Kursanstieg von über 30 Prozent in nur einem Jahr bei einer nur verschobenen keineswegs aber gelösten Euroländer-Schuldenkrise in einem noch nie dagewesenen Ausmaß wäre aber vielleicht auch ein wenig zu viel des Guten.

Anleger, die zwar grundsätzlich positiv für die nächsten zwei Monate gestimmt sind, sich aber gleichzeitig noch einen gewissen Puffer vorhalten möchten, könnten deshalb auch jetzt noch an den Einsatz von Bonus-Zertifikaten denken.

So bietet ein noch bis 18. Januar 2013 laufendes Papier der BNP Paribas auf den DAX (BP436U) eine Seitwärtsrendite von fast sechs Prozent. Da es sich dabei um ein klassisches Produkt ohne Cap handelt, ist einer weiteren Partizipation nach oben zwar keine Grenze gesetzt, jedoch verhindert das Aufgeld von knapp vier Prozent eine proportionale Teilnahme an weiter steigenden Kursen.

Würde der Index beispielsweise in den häufig relativ starken Tagen kurz vor oder nach dem Jahreswechsel tatsächlich noch zehn Prozent an Wert zulegen, wäre deshalb kaum noch eine zusätzliche Rendite drin.

Das mögliche Index-Plus müsste also zumindest bei diesem Produkt noch etwas höher sein. Auf der anderen Seite sichert die Barriere bei 6.700 Punkten noch Kursverluste bis etwas mehr als 5,70 Prozent ab, falls z.B. ungünstig verlaufende US-Haushalts-Verhandlungen in den USA die Märkte doch noch über die „Klippe“ springen lassen.

Sollte allerdings die Kursschwelle verletzt werden, muss sich der Investor das Aufgeld als zusätzlichen Negativ-Faktor anrechnen lassen und würde bei einem 10-prozentigen Verlust etwas mehr als 13 Prozent verlieren. Ein Klassiker mit etwa doppelt so hohem Puffer bis 6.300 Punkte (BP436M) würde zwar nur noch eine geringe Seitwärtsrendite zulassen, den Anleger allerdings an einem 10-prozentigen Anstieg mit einer Rendite von fast sieben Prozent beteiligen.

Wer sich von vornherein nur auf eine Seitwärtsrendite fokussieren möchte, könnte mit einem weiteren BNP-Produkt (BP5PLF) bei gleicher Laufzeit eine maximale Rendite von sieben Prozent sichern. Allerdings nur bis zu einer Barriere von 6.800 Punkten. Der Puffer beträgt damit nur noch gut vier Prozent. Immer noch 3,78 Prozent Seitwärtsrendite lässt sich mit einem Capped-Bonus (BP43MH) mit einer Kursschwelle bei 6.500 Zählern bzw. einem Puffer von über acht Prozent erzielen. In beiden Fällen hätten weiter steigende DAX-Kurse aber keine zusätzlichen positiven Effekte mehr.

Seite zwei: DAX-Bonus-Kurzläufer der BNP Paribas

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