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28. Juni 2012, 11:44
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Ucits-Rohstoff-Fonds von Man

Der britische Hedgefonds-Spezialist Man bringt mit dem Man Commodities Fund (IE00B3WCY689) seinen ersten Rohstoff-Fonds auf den Markt, der den europäischen Ucits-Regularien entspricht.

RohstoffeAls Anlass nennt die Gesellschaft eine steigende Nachfrage der Investoren in dieser Anlageklasse. Die zugrundeliegende Strategie, ein systematischer Handelsansatz, wurde vom Man Systematic Strategies (MSS) für private und institutionelle Anleger in Europa entwickelt.

Dr. Stefan Scholz, Chief Operating Officer von MSS: „Immer mehr Anleger wollen ihren Portfolios Rohstoffe beimischen. Es gibt für sie aber relativ wenige Instrumente, die in einem Ucits-Format angeboten werden. Passive Investmentprodukte wie ETFs und an Indizes gekoppelte Swaps weisen in der Regel Schwächen auf, wenn es darum geht, mit deutlichen Kursverlusten und erhöhter Volatilität in Bärenmärkten umzugehen. Wir glauben, dass hier ein aktiv gesteuerter und systematischer Ansatz die bessere Lösung ist.“

Ziel des neuen Fonds ist es, höhere Renditen als Branchenindizes zu erzielen und Rückschläge zu reduzieren. Der Fonds investiert in den Rohstoff-Index Man Systematic Commodity. Dieser umfasst laut Scholz 25 liquide Terminkontrakte auf Edelmetalle, Basismetalle, Viehhaltung, Energie- und Agrarrohstoffe.

Für Instis beträgt die Mindestanlage 100.000 Euro. Privatanleger können ab 1.000 Euro investieren. Die Management Fee beträgt jährlich 1,5 Prozent. Hinzu kommt eine Performance Fee von zehn Prozent auf den Mehrertrag gegenüber dem Index DJ UBS Commodity TR.(mr)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Noch nie war es so einfach und sinnvoll in Rohstoffe zu investieren. Dank ausgeklügelten Finanzprodukten (Zertifikate …) kann man in Güter investieren, wo solch ein Investment vor 20 oder 30 Jahren noch unmöglich ist. Beschränkt man die Sichtweise der Rohstoffe auf die physischen Anlagen – so wird man auf die Edelmetalle (Gold, Silber oder Platin) setzen. Es ist immer noch unverständlich warum Edelmetalle zu den alternativen Geldanlagen zählen. Grundsätzlich stellen diese eigentlich die herkömmlichste, ursprüngliche und am längsten anzutreffende Geldanlage in der Geschichte dar. Papierwährungen ohne Deckelung (z.B. Goldstandard) sind ökonomisch anhand des Zinseffektes einfach zum Scheitern verurteilt – bei einer sinnvollen Geldpolitik kann so etwas sehr sehr lange hinausgezögert werden. Doch meist bedarf es lediglich eines natürlichen Wirtschaftsabschwunges, sodass die sinnvolle Geldpolitik aufgegeben wird. Edelmetalle hingegen haben immer ihren inneren Wert. Die Höhe des Wertes ist hierbei von den Erwartungen der Menschen abhängig. Je nach Wirtschaftslage (Inflation, Deflation, Unsicherheit) passt sich dieser Preis an. Edelmetalle werden in Zukunft immer bedeutender werden. Jeder sollte zumindest einen Teil seines Vermögens in Edelmetallen anlegen. Ob man dies als Krisenschutz oder lediglich zur Risikodiversifizierung macht ist jedem selbst überlassen.

    Kommentar von Anton Mank — 20. Oktober 2013 @ 16:01

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