7. Dezember 2015, 15:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Multi-Asset: Anlegers Liebling

Die Politik der Notenbanken, allen voran der Europäischen Zentralbank (EZB), hat bei Fonds, die viele Assetklassen miteinander kombinieren, einen Run der Anleger ausgelöst. Die Vorteile der Fondskategorie sind unbestritten.

Sparschwein-mit-Schirmhalter-750 in Multi-Asset: Anlegers Liebling

Privatanleger überlassen die Asset Allocation gerne einem professionellen Fondsmanager.

In Deutschland machen vermögensverwaltende Fonds nach Angaben des Beratungsunternehmens EY bereits 13 Prozent des gesamten in Fonds angelegten Vermögens aus.

Privatanleger lassen Profis entscheiden

EY hat auch untersucht, ob es Unterschiede zwischen den Publikums- und den institutionellen Tranchen gibt und ist fündig geworden: Während in Europa per Juni 2015 etwa 18 Prozent des Volumens der Publikumstranchen auf vermögensverwaltende oder Mischfonds entfielen, waren es unter den institutionellen Tranchen lediglich vier Prozent.

Dies lässt den Schluss zu, dass institutionelle Investoren wie Versicherer, Pensionskassen und Versorgungswerke die Asset Allocation überwiegend selbst bestimmen möchten, während Privatanleger diese Entscheidung gern an einen professionellen Fondsmanager delegieren.

Offenbar kommt diese Fondskategorie dem aktuellen Trend entgegen, dass sich Menschen nicht mehr gerne festlegen wollen, und mit Mischfonds liegt man auf dem Mittelweg zwischen Aktien- und Rentenfonds, ohne sich zwischen beiden entscheiden zu müssen.

Fondsmanager sind reaktiver

Die Vorteile für Privatanleger, in vermögensverwaltende Fonds anzulegen, sind nicht von der Hand zu weisen. Neben der Tatsache, dass sie nicht mehr ständig die Märkte im Blick haben und bei bestimmten Konstellationen umschichten müssen, spielt sicher auch die Geschwindigkeit eine Rolle.

Seite zwei: Umschichtungen sind weniger häufig

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Stuttgarter: Digitalisierung schreitet voran

Die Stuttgarter bietet ihren Geschäftspartnern ab sofort einen vollständig elektronischen Antragsprozess: den eAntrag mit eSignatur. Vermittler sollen damit Anträge schnell und komfortabel unterschreiben und einreichen können.

mehr ...

Immobilien

BGH: Bausparkassen dürfen gut verzinste Altverträge kündigen

Bausparer haben keine Chance, sich gegen die Kündigung eines alten Bausparvertrags mit hohen Zinsen zu wehren. Einen solchen Vertrag über mehr als zehn Jahre als reine Sparanlage laufen zu lassen, widerspreche dem Sinn und Zweck des Bausparens, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag in Karlsruhe.

mehr ...

Investmentfonds

Pross: “Ergebnis der Fondsbranche ist mehr als respektabel”

Das von der Fondsbranche verwaltete Vermögen ist in 2016 gestiegen. Das Neugeschäft konnte indes nicht überzeugen, wie die aktuellen Zahlen des Fondsverbandes BVI insbesondere für den Retail-Markt belegen.

mehr ...

Berater

Schenkungssteuer: Vorsicht bei Vermögenstransfers

Verheiratete Führungskräfte müssen aufpassen. Vermögenstransfers können unerwartet Schenkungsteuer auslösen. Die aktuelle Rechtsprechung erhöht den Handlungsdruck. Welche Steuerfallen drohen und wie sie sich umgehen lassen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Publity weiter auf Einkaufstour

Die Publity AG aus Leipzig hat das etwa 47.000 Quadratmeter große Multi-Tenant-Objekt „Union Center“ im Zentrum Saarbrückens erworben – schon die vierte Transaktion innerhalb von nur drei Wochen.

mehr ...

Recht

Stornogefährdete Verträge: Das sollten Vertreter wissen

Der Versicherungsvertreter behält seinen Provisionsanspruch, wenn der Versicherer seiner Pflicht zur Nachbearbeitung stornogefährdeter Verträge nicht ordnungsgemäß nachkommt. Dies ist einer der Leitsätze zu Provisionszahlungsansprüchen des Oberlandesgerichts Düsseldorf.

mehr ...