Anzeige
Anzeige
21. August 2015, 08:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Banken haben negative Erwartungen

Mehr als die Hälfte der  Vorstände und Führungskräfte deutsche Banken geht von eine negativen Geschäftsentwicklung in den nächsten vier Jahren aus, so eine aktuelle Studie. Dennoch scheuen sich die Banken demnach noch immer, innovative Geschäftsmodelle einzuführen.

Banken blicken pessimistisch in die Zukunft

Nur noch ein Fünftel der befragten Vorstände und Führungskräfte deutscher Banken geht von einer positiven Geschäftsentwicklung in den nächsten vier Jahren aus.

Für die Trendstudie “Bank und Zukunft 2015” des Fraunhofer IAO wurden 388 Entscheider, Vorstände und Führungskräfte aller Bankengruppen iin Deutschland im Zeitraum von Dezember 2014 bis April 2015 befragt.

Banken erwarten Ertragsrückgänge

Die Banken zeigen sich in der Studie pessimistisch. So werden demnach die Ertragsrückgänge vieler Institute in den traditionellen Geschäftsbereichen nicht mehr als vorübergehend betrachtet. Vielmehr sieht ein Großteil der befragten sie als mittel- bis langfristig an.

Laut der Studie hat sich der Anteil derjenigen, die in den kommenden vier Jahren eine negative Entwicklung der Geschäftstätigkeit erwarten (58 Prozent), verdoppelt.

Banken blicken pessimistisch in die Zukunft

Quelle: Fraunhofer IAO

Die Quote derer, die für den gleichen Zeitraum eine positive Entwicklung prognostizieren (20 Prozent), ist indes um 25 Prozentpunkte gesunken. Trotz dieses steigenden Drucks gehen der Studie zufolge die Banken die notwendigen Veränderungen viel zu zögerlich an.

“Im Moment scheuen noch zu viele Entscheidungsträger den Schritt zu Innovationen in komplett neue Geschäftsmodelle. Damit überlassen sie ihren Wettbewerbern die Chance, neue Ertragsfelder zu erschließen und längerfristig zu besetzen”, sagt Claus-Peter Praeg, der die Entwicklung im Rahmen des Innovationsnetzwerks “Bank und Zukunft” schon seit Jahren beobachtet. (jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Betriebsrenten: Runter mit den Risiken

Große deutsche Unternehmen drängen darauf, im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung die Risiken für Unternehmen zu begrenzen. Das ist das Fazit einer Expertenbefragung bei der diesjährigen Aon Hewitt Executive Conference.

mehr ...

Immobilien

Standort-Ranking: München auf Platz eins

Die Wirtschaftswoche hat gemeinsam mit Immobilienscout24 Lebensqualität und Wachstumspotenzial deutscher Städte untersucht. Das Ergebnis stellen sie im Städteranking 2016 vor.

mehr ...

Investmentfonds

Wassermangel erföffnet riesige Renditechancen

Christian Petter, CEO Deutschland bei BNP Paribas Investment Partners hat mit Cash. über die hohen Renditechancen bei Wasserinvestments gesprochen.

mehr ...

Berater

Achtung Scheinselbständigkeit: Gerade Versicherungsvertreter sind betroffen

Die Frage der Scheinselbständigkeit betrifft viele Versicherungsvertreter. Formal betrachtet sind diese zwar meist als Handelsvertreter nach § 84 HGB beschäftigt, tatsächlich liegt jedoch oftmals ein Angestelltenverhältnis vor. Gastbeitrag von Maike Ludewig, Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte

mehr ...

Sachwertanlagen

Mehr als doppelt so viel Windstrom aus der Nordsee

In der Nordsee sind seit dem vergangenen Jahr viele neue Windparks ans Netz gegangen. Entsprechend gestiegen sind die Strommengen, die ins Netz fließen. Sie leisten einen spürbaren Beitrag zur Versorgung.

mehr ...

Recht

Autonomes Fahren: Viele Unbekannte

Im Juli 2016 veröffentlichte das Handelsblatt Auszüge aus dem von Verkehrsminister Alexander Dobrindt erarbeiteten Gesetzentwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes, um das voll autonome Fahren in Deutschland zu ermöglichen. Die bislang bekannten Passagen lassen gravierende Neuerungen erwarten und geben bereits jetzt Anlass zu kontroversen Diskussionen. Gastbeitrag von Dr. Thomas Grünvogel, CMS

mehr ...