Anzeige
16. März 2016, 08:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Sutor Bank baut Angebot für Fintechs

Die Sutor Bank hat ihre Services für Fintechs erweitert. Wie die Hamburger Privatbank mitteilt, können Fintech-Unternehmen ab sofort sowohl auf das Anlage-Management- als auch das Core-Banking-System des Instituts zugreifen.

Sutor Bank baut Angebot für Fintechs

Die Sutor Bank hat ihre Services für Fintechs erweitert.

Das soll Fintechs ermöglichen, sämtliche Banking-Prozesse wie Geldanlage, Zahlungsverkehr oder Kreditvergabe den eigenen Kunden anzubieten. Auch E-Business-Unternehmen – wie etwa Marktplätze oder Plattform-Firmen – können so ihre Zahlungsprozesse regulierungskonform automatisiert über die Schnittstellen abzuwickeln.

“Mit der Sutor Startup-Plattform bietet die Sutor Bank bereits seit längerem technisches, administratives und kundenspezifisches Know-how sowie die notwendige Infrastruktur, um Fintech-Unternehmen einen schnellen Start zu ermöglichen. Mit den neuen Schnittstellen entwickelt sich die Sutor Bank zum ‚One-Stop-Shop‘ für Fintechs”, erklärt Robert Freitag, Geschäftsführer der Sutor Bank. “Fintechs können mithilfe der Sutor Bank in Zukunft aus einer Hand alle Bank-Dienstleistungen in ihr eigenes Angebot überführen.”

Kooperation auch bei Geschäftsmodellen

Zudem agiere das Bankhaus nicht als reine White-Label-Bank, sondern entwickele mit den Fintechs auch gemeinsam Geschäftsmodelle. “Aus unserer Erkenntnis heraus ist es mit der offenen Nutzung von Schnittstellen nicht getan, da sie nur die technische Voraussetzung sind. In der Regel muss ein individueller Prozess gestaltet werden, selbst wenn es beispielsweise nur um Zahlungsabwicklung geht”, sagt Robert Freitag.

“Nachhaltige Geschäftsmodelle müssen den Anforderungen der Regulierung heute und in Zukunft genügen. Die Erfahrung zeigt, dass viele Geschäftsmodelle nicht an der Technik scheitern, sondern an Regulierungsfragen”, so Freitag weiter.

Die Startup-Plattform habe in der Vergangenheit bereits mehreren Fintech-Unternehmen einen erfolgreichen Markteintritt ermöglicht. Dazu zählen demnach fairr.de und Deposit Solutions. “Die Startups können sich ganz auf die Entwicklung ihrer Geschäftsidee konzentrieren, während alle abwicklungs- und bankspezifischen Prozesse über die Startup-Plattform abgesichert sind”, erklärt Freitag. (jb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...