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17. August 2005, 00:00
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Langlebigkeit gefährdet Altersvorsorge

Die persönliche Lebenserwartung wird von den meisten Deutschen unterschätzt. Dies ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie des Kölner Marktforschungsinstituts psychonomics AG. Das Institut hat im Auftrag der Allianz Lebensversicherungs-AG, Köln, 1.001 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Diese hatten die Erwartung geäußert, im Schnitt rund 78 Jahre alt zu werden. Tatsächlich beträgt die statistische Lebenserwartung bei Frauen aber durchschnittlich 91 Jahre und bei Männern 86 Jahre, so die Zahlen der Deutschen Aktuarvereinigung, Köln.

Damit gehen etwa 90 Prozent der Deutschen von einem nur kurzen Lebensabend aus. ?Eine solche Fehleinschätzung der Lebenserwartung kann sich auf die finanzielle Situation im Ruhestand auswirken?, sagte Dr. Benno von Canstein, Mitglied der Geschäftsleitung der Allianz Norddeutschland. ?Ein langes Leben kostet Geld, das Ersparte ist irgendwann aufgebraucht.?

Gleichwohl halten 95 Prozent der Befragten eine private Vorsorge für erforderlich. Rund zwei Drittel der Deutschen sind sogar überzeugt, die steigende Lebenserwartung bei ihrer Altersvorsorge ausreichend berücksichtigt zu haben.

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