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23. Februar 2007, 00:00
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DRV gegen Ausnahmen bei Rente mit 67

Der Bundesrat beschäftigt sich am 26. Februar mit der Anhörung einer Stellungnahme der Deutschen Renten-versicherung (DRV) zu den geplanten Ausnahmen der Rente mit 67. Diese betreffen langjährig Versicherte und sind nach Ansicht des DRV verfassungsrechtlich nicht haltbar.

Hintergrund: Die große Koalition, beabsichtigt, Arbeitnehmern nach 45 Beitragsjahren künftig weiter die abschlagsfreie Rente bereits zum 65. Lebensjahr zu schenken. Das Vor-haben benachteiligt insbesondere Frauen und Bauarbeiter, die unmöglich diese Beitragszeit erfüllen können, erklärt DRV-Sprecher Dr. Dirk von der Heide gegenüber cash-online.de. Darüber hinaus würde eine solche Ausnahme-regelung bis 2030 jährlich rund zwei Milliarden Euro kosten. Folge für die Beitragszahler: Statt wie geplant um 0,7 sinkt der Beitrag nur um 0,5 Prozentpunkte.

Von der Heide betonte jedoch, dass der DRV die schrittweise Anhebung des Rentenalters ab 2012 von 65 auf 67 Jahre prin-zipiell sehr begrüße.

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