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7. April 2008, 00:00
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cash.life setzt auf Onlinemarketing

Rund 2,8 Millionen Verluste, Dividende gestrichen, Aktienkurs um 69 Prozent gefallen: Die Bilanz des Policenaufkäufers cash.life, Pullach, ist für 2007 alles andere als positiv ? um Kosten zu sparen, will der neu besetzte Vorstand unter anderem den Direktvertrieb stärken.

Trotz eines positiven Umfelds habe cash.life deutliche Marktanteilsverluste und sogar absolute Rückgänge gegenüber 2006 hinnehmen müssen, heißt es im Geschäftsbericht 2007. Nach einem Gewinn von 6,9 Millionen Euro in 2006 rutschte cash.life im vergangenen Jahr mit 4,2 Millionen Euro ins Minus.

Dafür nennt der erst seit Januar amtierende Vorstand Frank Alexander de Boer vor allem hausgemachte Gründe: Die Ankaufsstrategie, die auf Volumen, aufwändiges Marketing und Beziehungsmanagement bei professionellen Vermittlern gesetzt habe, sei verfehlt gewesen. Zudem habe sich das Unternehmen nicht ausreichend auf den mittlerweile etablierten Wettbewerb im Policenankauf eingestellt. Aber auch die derzeitige Krise auf den Finanzmärkten führe dazu, dass Investoren künftig höhere Policenrenditen einfordern werden.

Um das angeschlagene Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen, setzt de Boer auf das Internet als Vertriebskanal. Auch die Kaufkriterien für Policen wurden verschärft, indem untern anderem nur noch Verträge mit einem Rückkaufswert von mindestens 10.000 Euro angekauft werden (zuvor 5.000 Euro). Darüber hinaus wurde ein Viertel der Stellen abgebaut und das umfangreiche Konzernnetz verschlankt, was zu Einsparungen von sieben Millionen Euro führte. (hi)

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