Anzeige
7. Oktober 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

GKV: Minus von 7,45 Milliarden Euro

Der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) fehlen im kommenden Jahr 7,45 Milliarden Euro. Das prognostiziert der GKV-Schätzerkreis, dem das Bundesversicherungsamt, der KV-Spitzenverband und das Bundesgesundheitsministerium angehören.

“Dabei sind die Schätzer von den geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen ausgegangen, die da heißen: einheitlicher Beitragssatz von 14,9 Prozent plus Steueranteil zur Finanzierung der versicherungsfremden Leistungen von 11,7 Milliarden Euro im kommenden Jahr”, so die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Dr. Doris Pfeiffer.

Jetzt müsse die Ausgabenseite in den Blick genommen werden, denn angesichts der dramatischen Einnahmeausfälle der gesetzlichen Krankenversicherung dürften die Einnahmen der Pharmaindustrie, der Krankenhäuser und der Ärzte nicht ungebremst steigen, so Pfeiffer.

Man müsse aber davon ausgehen, dass selbst mit einem sehr engagierten Sparpaket dieses Minus nicht komplett ausgeglichen werden könne, ohne dass die Versorgungsqualität der über 70 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland leiden würde, sagte die Vorstandsvorsitzende weiter. (mo)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Die besten Rechtsschutzanbieter

Das Hannoveraner Analysehaus Franke und Bornberg hat zum ersten Mal private Rechtschutzversicherungen getestet – mit einem erfreulichen Ergebnis: Rund 30 Prozent der analysierten 141 Tarife wurden mit der Höchstnote ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Universal platziert faktorbasierten Aktienfonds

Die Fondsgesellschaft Universal Investment hat zusammen mit Velten Asset Management einen neuen faktorbasierten Fonds für deutsche Aktien aufgelegt.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...