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25. Oktober 2011, 14:47
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Axa baut Risiko-Unfallversicherung um

Der Versicherer Axa aus Köln hat Neuerungen in der Risiko-Unfallversicherung angekündigt: Einzelpersonen und Familien können ab sofort aus zwei Produktlinien wählen – eine Basisversion Kompakt sowie eine „Komfort“-Variante. Zudem ist jetzt laut Axa auch ein lebenslanger Unfallschutz möglich.

Unfall-Gipsarm-127x150 in Axa baut Risiko-Unfallversicherung umDie Kompakt-Linie richtet sich an preisorientierte Unfallschutz-Kunden; mit dem Komfort-Tarif haben Versicherte Anspruch auf zusätzliche Leistungen wie einer verbesserten Gliedertaxe. Diese wird herangezogen, um den Invaliditätsgrades in der privaten Unfallversicherung zu beurteilen.

So entspricht beispielsweise der Verlust eines Daumens einem Invaliditätsgrad von 20 Prozent. Im Komfort-Tarif erhöht sich der entsprechende Wert beispielsweise auf 28 Prozent.

Zudem werden Knochenbrüche aufgrund von Eigenbewegungen in der Komfort-Linie mitversichert. Unter Eigenbewegungen fallen Bewegungen des Versicherten, die das Vorliegen eines Unfalls im Sinne des Versicherungsrechts ausschließen können.

Zentraler Bestandteil der neuen Risiko-Unfallversicherung sei ein professionelles Reha-Management, das beitragsfrei in beiden Varianten enthalten ist, teilt die Axa mit. Das Reha-Management beinhaltet die medizinische Erst- und Weiterbehandlung sowie die soziale, schulische beziehungsweise berufliche Wiedereingliederung des Verletzten.

Eine psychologische Betreuung nach einem Unfall sei von der Risiko-Unfallversicherung ebenfalls abgedeckt. Darüber hinaus bietet ein Servicetelefon Hilfestellungen bei Antrags- und Amtsvorgängen, Pflegeberatung sowie Beratung zu geeigneten Heil- und Hilfsmitteln.

Neu ist, dass der Versicherungsschutz der Risiko-Unfallversicherung jetzt lebenslang möglich ist. Bisher endete der Vertrag nach Vollendung des 75. Lebensjahres. Durch ein monatliches Kündigungsrecht bleibe der Versicherte flexibel, so die Axa.

Über die DBV Deutsche Beamtenversicherung steht das Produkt auch Kunden aus dem Öffentlichen Dienst zur Verfügung. (lk)

Foto: Shutterstock

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