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30. Mai 2012, 17:46
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Versichert gegen Online-Rufmord: Jeder Vierte wäre dabei

Laut einer aktuellen Umfrage halten 42 Prozent der Deutschen eine Spezialversicherung für notwendig, die Schadensersatz leistet, wenn das eigene Persönlichkeitsrecht im Internet verletzt wird. Immerhin 25 Prozent der Befragten würden einen Abschluss erwägen.

Cyber-Mobbing Weitere 29 Prozent können sich hingegen eher weniger mit dem Gedanken anfreunden, eine spezielle Police abzuschließen, die sie gegen Rufmord und Mobbing im Web absichern soll. Die meisten Befragten (34 Prozent) lehnen das Produkt prinzipiell ab, zwölf Prozent sind unentschieden. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Bislang existieren entsprechende Online-Mobbing-Versicherungen nur in Frankreich. Im Ernstfall übernehmen diese die Kosten für einen Anwalt und für das Löschen beleidigender Einträge oder intimer Details in sozialen Netzwerken. Zudem kann im Vertrag eine psychologische Betreuung vereinbart werden. Die Prämien für Privatpersonen bewegen sich dabei zwischen zehn und 20 Euro.

Die Preisvorstellungen der Deutschen liegen ebenfalls in diesem Bereich: Knapp 39 Prozent der Befragten, für die das Angebot in Frage käme, halten eine monatliche Prämie von höchstens zehn Euro für angemessen. Weitere 18 Prozent würden zwischen elf und 15 Euro bezahlen, 13 Prozent mehr als 15 Euro.

Für die abwartenden deutschen Versicherer könnte sich womöglich ein neuer Wachstumsmarkt eröffnen: So gehen 43 Prozent der Befragten davon aus, dass die Bedeutung von speziellen Policen gegen Mobbing oder Verleumdung im Web in den nächsten Jahren zunehmen wird. (lk)

Foto: Shutterstock

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