Anzeige
Anzeige
12. September 2014, 10:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Heilwesen als neue Zielgruppe erobern”

Mit Horst Peter Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Meerbuscher Genossenschaft Heilwesennetzwerk RM  (HWNW), sprach Cash. über bestehende Marktstrukturen im Bereich der Haftpflichtversicherungen für Heilberufe und Institutionen und die Ziele des Netzwerks.

Heilwesennetzwerk-Schmitz in Heilwesen als neue Zielgruppe erobern

“In unserem Netzwerk können wir angeschlossene Vertriebspartner speziell für das Heilwesen weiterbilden.”

Cash.: Welche Idee steht hinter dem HWNW und den angebotenen Dienstleistungen ?

Horst Peter Schmitz: Aufsichtsrat, Vorstand und Beirat sind bereits seit vielen Jahren im Versicherungswesen beheimatet, speziell im Heilwesensektor. Wir beobachteten seit langem, wie aufgrund der Oligopolstellung der Versicherer und der Makler die Versicherungsprämien stiegen, zuletzt sehr schnell. Wir glauben, für diese Zielgruppe wirtschaftlich günstigere Möglichkeiten schaffen zu können.

Wen zählen Sie zu Ihrer Zielgruppe “Heilwesen”?

Aktuell wenden wir uns an die Hebammen, die besonders unter den immensen Haftpflichtprämien leiden. Weitere Konzepte richten sich an die Ärzteschaft. Krankenhäuser und Kliniken haben riesige Einsparpotenziale. Aber natürlich gehören auch Apotheker und andere Heilberufler zu unserer Zielgruppe.

Wie sieht Ihre Dienstleistung genau aus? 

Wir sind eine Einkaufs- und Verkaufsgenossenschaft. Wir geben die günstigen Konditionen komplett weiter. Noch konzentrieren wir uns auf Haftpflichtversicherungen, Risiko- und Qualitätsmanagement inklusive.

Warum haben Sie die Genossenschaft als Modell gewählt?

Hierin liegt wohl ein wesentlicher Vorteil gegenüber anderen Gesellschaftsformen. Die Kunden werden Mitglieder und profitieren so von den Einnahmen der Genossenschaft mit, die keine Gewinne verbuchen darf. Ein starkes Verkaufsargument für Vermittler.

Wie organisieren Sie den Vertrieb?

Wichtig bei der Gewinnung neuer Vertriebspartner ist uns eine überdurchschnittliche Kenntnis des Heilwesengeschäftes. In unserem Netzwerk können wir aber auch angeschlossene Vertriebspartner speziell für das Heilwesen weiterbilden. Hierfür kooperieren wir mit unserem Netzwerkpartner Eumedias Heilberufe AG,  einem auf Heilwesen spezialisierten Bildungs- und Consultingunternehmen. Von uns bekommen die Vertriebspartner die logistische Unterstützung, um sich diese neue Zielgruppe zu erobern.

Was steht als nächstes auf der Agenda?

Als nächstes werden wir Produkte für die Personenversicherungen generieren. Dabei wollen wir neben günstigen provisionsgesteuerten auch Netto-Tarife anbieten.

Interview: Julia Böhne

Foto: HWNW

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Münchener Verein baut Eigenkapitalbasis aus

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe konnte im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 99,6 Millionen Euro erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 5,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Die Top Sechs der teuersten und günstigsten Studentenstädte

Nicht alle Studenten leben gerne in WGs, in einigen Hochschulstädten ist das Leben ohne Mitbewohner aber besonders teuer. Immowelt hat untersucht, wo Studenten am teuersten wohnen und in welchen Städten die Mieten besonders niedrig sind.

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Sparkassen im Norden forcieren Online-Banking

Trotz wachsender Belastungen durch die Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Schleswig-Holstein 2016 ihren Jahresüberschuss nach Steuern auf 143,2 Millionen Euro steigern können. Das teilt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein mit. Um sinkenden Erträgen entgegenzuwirken, wollen die Sparkassen ihr digitales Angebots ausbauen.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...