Anzeige
Anzeige
31. März 2015, 10:42
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

W&W plant wegen Investitionen mit weniger Gewinn

Der Stuttgarter Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) plant wegen weiterer Investitionen in diesem Jahr mit weniger Gewinn als 2014.

Finanzkonzern W&W plant wegen Investitionen mit weniger Gewinn

W&W-Chef Alexander Erdland kann sich über ein Rekordergebnis freuen. Mit einem Jahresüberschuss von rund 242 Millionen Euro konnte der Stuttgarter Finanzkonzern sowohl das Vorjahresergebnis von knapp 155 Millionen Euro als auch der ursprüngliche Prognosewert von 180 Millionen Euro deutlich übertreffen.

Das Unternehmen wolle in diesem Jahr rund 200 Millionen Euro und langfristig mindestens 220 Millionen Euro nach Steuern verdienen, kündigte der Vorstandsvorsitzende, Dr. Alexander Erdland, am Dienstag in Stuttgart an.

“Vorzeitige Erfolge” für Sparprogramm

Zuletzt hatte W&W Stellen gestrichen und sich gesund gespart. Das Sparprogramm habe 2014 “vorzeitige Erfolge” gezeigt. Nach Steuern verdiente der Konzern dank dieses Beitrags und weiterer Sondereffekte wie Verkaufserlösen 242 Millionen Euro nach 155 Millionen Euro im Vorjahr. Geplant waren ursprünglich nur 180 Millionen Euro.

Bis Ende 2015 will W&W rund 800 von ursprünglich 7900 Stellen streichen. 650 Arbeitsplätze seien bereits entfallen, sagte ein Sprecher. Dafür steckte das Unternehmen über drei Jahre lang mehr als 250 Millionen Euro in IT, Prozessverbesserungen und Restrukturierung.

Konzern erreicht Kostenziele 

Schon 2014 seien die Kosten fast auf die Zielmarke von einer Milliarde Euro gesenkt worden. “Natürlich wollen wir dieses positive Momentum nutzen”, sagte Erdland. W&W müsse einen “Spagat” zwischen weiterer Effizienz-Verbesserung und verstärkter Kreativität mit Blick auf den Kunden hinbekommen. Die anhaltend niedrigen Zinsen seien “Gegebenheiten, die wir nicht beeinflussen können”.

Bis Ende des Jahres will W&W nun seinen strategischen Kurs für die kommenden Jahre festzurren. Dabei gehe es vorrangig um die Digitalisierung des gesamten Unternehmens, so Erdland. “Die Vorarbeiten zu “W&W@2020″ sind angelaufen.”

Wüstenrot Bank Vorbild für Digitalisierungsmaßnahmen

W&W arbeite derzeit intensiv daran, online und offline Möglichkeiten für Zugang, Kommunikation oder Vertragsabschlüsse zu schaffen, sagte Erdland. Vorreiter im Konzern sei in dem Punkt die Wüstenrot Bank. Hier seien in den vergangenen Monaten bereits viele neue Dienstleistungen etabliert worden. Dazu gehörten die Video-Legitimation bei der Konto-Eröffnung oder die Video-Beratung.

Zu W&W gehört nicht nur die Bausparkasse Wüstenrot, sondern auch die Württembergischen Versicherungen und die Wüstenrot Bank.

Quelle: dpa-AFX

Foto: W&W

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Auch Mylife reduziert die Überschussbeteiligung

Die Mylife Lebensversicherung bieten ihren Kunden 2017 eine laufende Verzinsung in Höhe von 2,8 Prozent, nach 3,35 Prozent im Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Mietrecht: Steuerliche Anerkennung setzt Mietzahlung voraus

Liegt bei der Vermietung an Verwandte kein steuerlich anzuerkennendes Mietverhältnis vor, können die Kosten für die Wohnung nicht steuermindernd als Werbungskosten berücksichtigt werden. Die Wüstenrot Bausparkasse berichtet über ein entsprechendes Urteil.

mehr ...

Investmentfonds

Bafin greift bei komplexen Finanzwetten für Privatanleger ein

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin greift erneut auf dem Markt für komplexe Finanzwetten für Privatanleger ein. Zum Anlegerschutz plane sie, Vermarktung, Vertrieb und Verkauf von finanziellen Differenzgeschäften – sogenannten CFDs – zu beschränken, teilte die Bafin am Donnerstag mit.

mehr ...

Berater

HSH Nordbank nach neun Monaten mit höherem Gewinn

Die HSH Nordbank sieht sich mit einem gestiegenen Gewinn für den geplanten Verkaufsprozess gewappnet. Unter dem Strich habe das Institut in den ersten neun Monaten des Jahres einen Nettogewinn von 163 Millionen Euro erzielt, teilte die Bank am Freitag mit. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 24 Millionen Euro.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt: Anteil der Immobilienfonds zieht kräftig an

Der Anteil von Immobilienfonds am Zweitmarkthandel ist im November auf fast 75 Prozent gestiegen. Das Handelsvolumen von Schiffsbeteiligungen hingegen ist eingebrochen.

mehr ...

Recht

Immobilienerbe: Obacht bei der Erbschaftsteuer

Beim Erben von Wohnungseigentum entfällt die Erbschaftsteuer nur, wenn der Erbe die Wohnung selber nutzt. Anderenfalls muss die Steuer entrichtet werden – auch wenn die Immobilie unentgeltlich engen Familienmitgliedern überlassen wird.

mehr ...