Anzeige
Anzeige
30. März 2016, 11:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Katastrophen kamen Versicherer 2015 teurer zu stehen als gedacht

Die Versicherungsbranche ist bei den Katastrophen des vergangenen Jahres laut einer Studie doch nicht so glimpflich davongekommen wie gedacht. Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Großschäden hätten die Branche 2015 weltweit rund 37 Milliarden US-Dollar (33 Milliarden Euro) gekostet, teilte der Rückversicherer Swiss Re mit.

Naturkatastrophen in Katastrophen kamen Versicherer 2015 teurer zu stehen als gedacht

Während die Naturkatastrophen die Versicherer der Studie zufolge mit 28 Milliarden Dollar rund drei Prozent billiger zu stehen kamen als im Vorjahr, schlugen Katastrophen von Menschenhand mit 9 Milliarden Dollar rund 28 Prozent teurer zu Buche.

Damit fielen die Schäden rund drei Prozent höher aus als im Vorjahr. Im Dezember hatte die Swiss Re noch mit einem Rückgang auf 32 Milliarden Dollar gerechnet. Die Höhe vieler Schäden lässt sich erst nach längerer Zeit verlässlich abschätzen.

Naturkatastrophen trafen vor allem Asien

Während die Naturkatastrophen die Versicherer der Studie zufolge mit 28 Milliarden Dollar rund drei Prozent billiger zu stehen kamen als im Vorjahr, schlugen Katastrophen von Menschenhand mit 9 Milliarden Dollar rund 28 Prozent teurer zu Buche.

Größter Posten waren die Explosionen in der chinesischen Hafenstadt Tianjin mit geschätzten 2,5 bis 3,5 Milliarden Dollar. Die Naturkatastrophen trafen vor allem Asien: Allein bei dem Erdbeben in Nepal kamen den Angaben zufolge fast 9000 Menschen ums Leben.

Dennoch lag die wirtschaftliche Gesamtbelastung – also inklusive nicht-versicherter Schäden – durch Großschäden laut der Studie nicht einmal halb so hoch wie im Schnitt der vergangenen zehn Jahre. Mit 92 Milliarden Dollar lagen sie zwar ebenfalls höher als im Dezember erwartet, aber merklich unter den 113 Milliarden aus dem Vorjahr.

Quelle: dpa-Afx

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...