Laut Umfrage halten 48 Prozent der Anleger einen Goldanteil von fünf bis zehn Prozent in ihrem Portfolio. Weitere 33 Prozent investieren zwischen elf und 20 Prozent ihres Vermögens in das Edelmetall. Elf Prozent haben weniger als fünf Prozent Gold im Portfolio, während acht Prozent einen Anteil von mehr als 20 Prozent halten.
Die wichtigsten Motive für ein Investment in Gold sind laut der Befragung die Diversifikation des Gesamtportfolios, der langfristige Werterhalt sowie der Schutz in geopolitischen oder wirtschaftlichen Krisen. Weitere Gründe sind die Absicherung gegen Inflation, eine taktische beziehungsweise renditeorientierte Beimischung sowie kurzfristige Gewinnmitnahmen.
Bei der Auswahl von Gold-Investments legen Anleger vor allem Wert auf einen deutschen Emittenten und die damit verbundene erhöhte Vertrauenswürdigkeit. Dahinter folgen eine hohe Liquidität und kurzfristige Handelbarkeit sowie die vollständige physische Hinterlegung des Produkts mit Gold. Weitere Kriterien sind eine hohe Versicherungssumme des hinterlegten Goldes, die Möglichkeit der physischen Auslieferung, niedrige Kosten, die direkt im Produkt abgerechnet werden, ein nachhaltiges Gold-Investment mit CO₂-Zertifikat sowie die Nachvollziehbarkeit der Lieferkette.















