Mehr als 50% unversichert: Fahrraddiebstahl nicht ausreichend abgedeckt

Foto: PantherMedia
Gerade einmal ein Drittel der Fahrradbesitzer versichert das Rad gegen Diebstahl

54 Prozent der deutschen Fahrradbesitzerinnen und -Fahrradbesitzer haben ihr Rad nicht gegen Diebstahl versichert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Check24.

Nur 34 Prozent derer, die mindestens ein Fahrrad (ohne Elektroantrieb) besitzen, versichern dieses im Rahmen ihrer Hausratversicherung. Neun Prozent haben eine gesonderte Fahrradversicherung abgeschlossen.

„In den vergangenen Jahren setzten Verbraucher vermehrt auf hochpreisige Fahrräder, die auch bei Dieben beliebt sind“, sagt Braulio Dario Rissi, Geschäftsführer Hausratversicherung bei Check24. „Umso fahrlässiger ist es, dass immer noch mehr als die Hälfte der Fahrradbesitzer keinen Versicherungsschutz hat.“ Dabei koste ein guter Diebstahlschutz nur wenige Euro im Monat, so der Geschäftsführer

Sinkt das Interesse an neuen Fahrrädern?

Eine weitere Erkenntnis der Umfrage: Dieses Jahr haben insgesamt 16 Prozent der Deutschen bereits ein Fahrrad gekauft oder planen, es noch zu tun. „Das Interesse an einem neuen Rad hat im Vergleich zu der hohen Nachfrage während der Coronapandemie nachgelassen“, sagt Braulio Dario Rissi. „Im vergangenen Jahr gaben noch 23 Prozent an, ein neues Fahrrad gekauft zu haben oder dies zu planen.“

Ob die massiv gestiegenen Energiekosten und hohe Inflation ein Grund dafür sind oder mehr Deutsche schlicht wieder in alte „Mobilitätsmuster“ verfallen, verrät die Umfrage leider nicht.

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