Canada Life erweitert Schwere-Krankheiten-Schutz

Die Schwere-Krankheiten-Versicherung des Lebensversicherers Canada Life hat bislang 43 schwere Erkrankungen abgedeckt – ab sofort sind es drei mehr. Daneben hat das Unternehmen einen telefonischen Service für Krebserkrankte eingerichtet und den Antragsprozess vereinfacht.

Hauptsitz der deutschen Niederlassung von Canada Life in Köln.

Die neu aufgenommenen Krankheitsbilder umfassen die Creutzfeld-Jakob-Krankheit, HIV-Infektion nach einem körperlichen Übergriff sowie Multisystematrophie, einer Störung des autonomen Nervensystems.

Darüber hinaus steht krebskranken Kunden ab sofort eine kostenfreie telefonische Beratung zur Verfügung. Die „Malteser-Helpline“, die zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst eingerichtet wurde, verweist beispielsweise auf Fachärzte oder Spezialkliniken. Außerdem sollen Ansprechpartner für ärztliche Zweitmeinungen oder psychologische Unterstützung vermittelt werden.

Verschlankter Antragsprozess

Weiter teilt Canada Life mit, dass der Antragsprozess verschlankt wurde. Künftig reichen elf Gesundheitsfragen anhand derer Kunden bis 44 Jahre eine Versicherungssumme bis 75.000 Euro absichern können.

Die Gesundheitsprüfung „M-Check“ richtet sich an Interessenten mit einem sehr hohen Absicherungsbedarf für alle Risikoprodukte. Dabei sollen medizinische Fachkräfte beim Ausfüllen der Gesundheitsfragen helfen und einfachere notwendige Tests durchführen. Die Prüfung kann zu Hause, am Arbeitsplatz oder telefonisch erfolgen. Dieses Angebot soll in vielen Fällen den Besuch beim Arzt ersparen. Die Leistungsprüfung kann ebenfalls telefonisch erfolgen.

Bei Eintritt einer der 46 Krankheiten zahlt die Schwere Krankheiten Vorsorge im Leistungsfall einen Einmalbetrag, der dem Versicherten frei zu Verfügung steht – unabhängig davon, ob er noch arbeiten kann oder nicht. Kinder sind dabei automatisch mitversichert. Deren maximalen Versicherungsschutz erhöht Canada Life auf 35.000 Euro. (lk)

Foto: Canada Life

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