UniCredit-Tochter: Bekannte Marke „Wealthcap“ verschwindet

Foto: KI-generiert (Chat-GPT)
KI-generiertes Symbolbild

Die italienische Großbank Unicredit macht derzeit in Deutschland nicht nur durch ihren Griff nach der Commerzbank auf sich aufmerksam. Sie verstärkt auch im Markt der Sachwertanlagen die Präsenz ihrer Marke.

Eine seit vielen Jahren bekannte Marke verschwindet aus der Branche der Sachwertanlagen. „Willkommen bei UniCredit Invest Alternatives“ – so werden Besucher der Wealthcap-Website neuerdings begrüßt, nach vorheriger automatischer Umleitung auf eine entsprechende URL. „Aus Wealthcap wird UniCredit Invest Alternatives“, heißt es dort weiter.


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Die UniCredit entwickele ihr Angebot für Alternative Investmentlösungen konsequent weiter. „Mit unserer 40 jährigen Erfahrung und der paneuropäische Kompetenz der UniCredit übernehmen wir die Rolle des neuen europäischen Hubs für alternative Investments in der UniCredit Group. Diesen Schritt machen wir nun sichtbar. Ab sofort firmieren wir unter dem Namen UniCredit Invest Alternatives“, so die Erlärung. 

Als deutscher Asset‑Manager sei das Unternehmen auf alternative Anlagestrategien für private und institutionelle Investoren spezialisiert, die es unter der Marke „onemarkets Alternative“ anbiete. Angekündigt werden Investments in den Assetklassen Private Equity, Private Credit, Infrastruktur, Erneuerbare Energien und Immobilien. Zuvor hatte „Fondsprofessionell“ über den Namenswechsel berichtet.

Schon seit 2005 Teil der UniCredit

Wealthcap zählt zu den ältesten und größten Asset Managern von Sachwertanlagen für Privatanleger in Deutschland, einst auch unter den Marken HFS und Blue Capital. Sie ist die einzig verbliebene Bankentochter im Publikumsgeschäft mit geschlossenen Fonds und gehörte zur Hypovereinsbank, die 2005 von Unicredit übernommen wurde.

Die aktuellen Fonds Private Equity PE 25/26 sowie Immobilien Deutschland 42 und 46 werden auf der Website noch unter der Bezeichnung Wealthcap angeboten. CEO von UniCredit Invest Alternatives ist demnach (weiterhin) Ingo Hartlief.

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