Wüstenrot Immobilien erreicht neues Umsatzhoch

Weißes neues Einfamilienhaus
Foto: Bildagentur PantherMedia/piotr290
Wie in den Vorjahren stellen Eigenheime den größten Anteil der vermittelten Objekte.

Wüstenrot Immobilien steigert 2025 Umsatz, Transaktionen und Finanzierungsgeschäft deutlich und übertrifft erstmals das Rekordjahr 2021. Welche Faktoren hinter dem Wachstum stehen.

Die Wüstenrot Immobilien GmbH steigert die Nettocourtage 2025 auf 37,7 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 13,1 Prozent. Damit liegt das Ergebnis auch rund 7 Prozent über dem bisherigen Höchstwert aus dem Boomjahr 2021.

Die Erholung, die 2024 bei Nachfrage und Vermittlung eingesetzt hat, hat sich 2025 weiter verstärkt. „Die WI hat 2025 den besten Umsatz ihrer Firmengeschichte erreicht“, sagt Jochen Dörner, Geschäftsführer der WI.

Insgesamt vermittelt das Unternehmen 2.300 Immobilien, nach 2.225 im Vorjahr. Der Verkaufsumsatz steigt von 625 Millionen Euro auf 712 Millionen Euro. Die Nettocourtage erhöht sich von 33,4 Millionen Euro auf 37,7 Millionen Euro. Das neue Rekordniveau wird trotz niedrigerer Kaufpreise und deutlich höherer Bauzinsen erreicht als 2021, als das Zinsniveau bei rund 1 Prozent lag. Nahezu alle Vermittlungen entfallen auf Bestandsimmobilien.


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Wie in den Vorjahren stellen Eigenheime den größten Anteil der vermittelten Objekte, gefolgt von Eigentumswohnungen. Deutlich zugelegt hat die Vermittlung von Mehrfamilienhäusern, insbesondere kleinerer vermieteter Objekte in guten und mittleren Stadtlagen. Sie gelten bei Kapitalanlegerinnen und -anlegern als interessant, wenn Investitionen in Instandhaltung und Modernisierung eingeplant werden.

Auch im Cross-Selling verzeichnet die WI 2025 einen deutlichen Zuwachs. In der Baufinanzierungsberatung arbeiten die Maklerinnen und Makler eng mit den Außendiensten von Wüstenrot und der Württembergischen zusammen. Das abgeschlossene Baufinanzierungsvolumen steigt von 204,4 Millionen Euro auf 236,2 Millionen Euro, ein Plus von 15,6 Prozent.

Für 2026 erwartet die WI eine weiterhin hohe Nachfrage nach Wohneigentum. Als Treiber gelten die Sicherheit von Sachwerten, das hohe Mietniveau sowie Erbschaften und Verkäufe älterer Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer, die zusätzliche Marktbewegung bringen.

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