Pay as you drive: Ergo und Sixt erproben auslastungsbasierte Versicherung von Flottenfahrzeugen

Reihen von Autos, geparkt,
Foto: Shutterstock

Um die Versicherungsprämien für jedes Auto individuell zu kalkulieren und fortlaufend aktualisieren zu können, haben Sixt und Ergo ein Pilotprojekt gestartet: Künftig sollen 10.000 Autos des Autovermieters mit einem variablen und auslastungsbasierten Tarifmodell gegen Haftpflichtschäden versichert werden.

Ergo und Sixt haben eine Kooperation für 10.000 Flottenfahrzeuge des Autovermieters in Deutschland geschlossen. Ziel der gemeinsamen Vereinbarung ist es, die Fahrzeuge innovativ zu versichern. Hierfür erproben die beiden Unternehmen in einer Pilotphase seit dem 1. September dieses Jahres den Einsatz eines dynamischen und auslastungsbasierten Tarifmodells.

Danach sollen auf monatlicher Basis der jeweils aktuelle Einsatzkontext und die damit verbundene, tatsächliche Risikosituation der einzelnen Fahrzeuge geprüft werden. Entsprechend dieser Daten werden die Versicherungsprämien für jedes Auto individuell kalkuliert und fortlaufend aktualisiert.

Die Versicherungsprämien der Flottenfahrzeuge für den internationalen Mobilitätsdienstleister richten sich bei dem neuen Modell unter anderem danach, ob, wann und wie lange die Autos vermietet werden. Durch diesen Ansatz mit variablem Pricing können die Versicherungskosten für Sixt – zum Beispiel in den Standzeiten an den Stationen – reduziert werden. Durch das neue Modell kann Ergo noch passgenauere Risikobewertungen vornehmen und damit verbunden Versicherungslösungen für einzelne Fahrzeuge innerhalb von Flotten anbieten.

Bei der Kooperation von Ergo und Sixt handelt es sich um das erste gemeinsame Projekt der beiden Unternehmen für den deutschen Markt.

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