Anzeige
28. April 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Plansecur-Studie: Rentenfonds beliebt

Rentenfonds stellen derzeit die bei Privatanlegern die begehrteste Anlageform dar, obgleich sie auf der Empfehlungsliste der professionellen Anlageberater an letzter Stelle stehen. Die Finanzberater empfehlen in erster Linie Aktienfonds. Dies sind Ergebnisse der Frühjahrsstudie 2005 der Finanzberatungsgesellschaft Plansecur, Kassel. Demnach bevorzugen 80 Prozent der Anleger Renten- und nur 51 Prozent Aktienfonds (Mehrfachnennungen waren erwünscht). Umgekehrt raten 91 Prozent der Experten zu Aktien- und lediglich 40 Prozent zu Rentenfonds.

Auf der aktuellen Beliebtheitsskala der privaten Anleger stehen an zweiter Stelle Bausparverträge (67 Prozent). Als weitere Anlageformen werden Lebensversicherungen (58 Prozent), Aktienfonds (51 Prozent), Offene Immobilienfonds (50 Prozent) und Immobilien (45 Prozent) bevorzugt.

Vertrauen in Aktien haben derzeit nur 13 Prozent der privaten Kapitalanleger. Die Empfehlungsliste der Finanzberater sieht deutlich anders aus. Auf Aktienfonds an erster Stelle folgen Immobilien (60 Prozent), Lebensversicherungen (48 Prozent), Aktien (43 Prozent), Rentenfonds (40 Prozent), Bausparverträge (39 Prozent) und Offene Immobilienfonds (28 Prozent).

“Einzig bei Lebensversicherungen als Anlageform sind sich Verbraucher und Finanzberater in der Bewertung einig”, analysiert Plansecur-Geschäftsführer Johannes Sczepan die Ergebnisse. Er fügt hinzu: “Letztlich hängt es von der individuellen Lebens- und Vermögenssituation ab, auf welche Weise man sein Privatvermögen mehren sollte. Wichtig ist, zuvor die existenziellen Risiken abzusichern.”

Im Rahmen der Studie wurden 260 Finanzberater nach ihren Erkenntnissen aus der Beratungspraxis über das Spar- und Anlageverhalten der Verbraucher und nach ihren Empfehlungen für die private Vermögensbildung befragt.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Wintereinbruch: Diese Pflichten haben Eigentümer und Mieter

Der Winter ganz Deutschland im Griff: Selbst in schneearmen Regionen und Städten wie Köln bleibt die weiße Pracht auf Straßen und Gehsteigen liegen. Die Winterlandschaft bringt Verpflichtungen für Hauseigentümer oder Mieter mit sich – zum Beispiel die gesetzliche Pflicht zum Schneeräumen. Auch versicherungstechnisch ist das Räumen und Streuen des Gehwegs relevant.

mehr ...

Immobilien

Zwölf Städte vereinen 30 Prozent des Gewerbeimmobilienumsatzes

London ist 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen. Dazu gehören mit Frankfurt, Berlin, Hamburg und München vier deutsche Städte.

mehr ...

Investmentfonds

Tim Bröning: Worte statt Taten

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Sie möchten häufiger ins Fitnessstudio gehen, weniger Süßigkeiten essen und sich generell einen gesünderen Lebenswandel zulegen.

Die Bröning-Kolumne

mehr ...

Berater

Hat die Finanzbranche #MeToo verschlafen?

Auf Branchenmessen begegnet man auch in Zeiten der “Me-too”-Debatte noch immer vielen Hostessen. “Nett aussehen, während die Männer Geschäfte machen: Der Beruf der Hostess ist so aus der Zeit gefallen wie kaum ein anderer”, schrieb kürzlich die “Süddeutsche Zeitung”. Hat die Branche eine wichtige gesellschaftliche Entwicklung verschlafen?

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert das Platzierungsvolumen kräftig

Die auf Private-Equity-Konzepte für Privatanleger spezialisierte RWB Group hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 76 Millionen Euro platziert und damit ein Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht (2017: etwa 59 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...