Anzeige
7. August 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Börsengang der Bankgesellschaft Berlin?

Das Land Berlin denkt darüber nach, seine Beteiligung an der ehemaligen Bankgesellschaft Berlin am Kapitalmarkt anzubieten. Demnach könnte das 81-prozentige Aktienpaket über eine Zweitplatzierung an der Börse angeboten werden.
?Wir wollen uns die Option ausdrücklich offen halten, unsere Anteile statt an einen Investor an der Börse zu verkaufen?, sagte Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) der Zeitung ?Die Welt?.
Der Finanzsenator will zudem das Institut als selbständige Bank in Berlin erhalten und die Fortführung der Sparkasse gewährleisten. Die Bedingung: Der Investor müsse ?möglichst viele Arbeitsplätze erhalten und zusätzliche Aktivitäten nach Berlin bringen?.
Experten schätzen den Wert der Beteiligung auf etwa vier Milliarden Euro. Der Verkauf werde bis Ende 2007 abgeschlossen sein. Der SPD-Politiker hofft, mit dem Verkaufserlös ?einen möglichst großen Teil der Kosten für den Kapitalzuschuss von rund 1,8 Milliarden Euro und der Risikoabschirmung von vier bis sieben Milliarden Euro? abzudecken.

Die Bankgesellschaft war vor fünf Jahren nach riskanten Immobiliengeschäften in eine finanzielle Notlage geraten. Mit einem Zuschuss in Milliardenhöhe und einer milliardenschweren Risikoabschirmung konnte das Land Berlin den Bankrott abwenden. Brüssel hatte die Beihilfen für die Bank jedoch nur unter der Bedingung akzeptiert, dass sich das Land von seiner Beteiligung an der Bankgesellschaft bis Ende 2007 trennt und die Tochter Berliner Bank bis Juli 2006 verkauft wird. Die Tochtergesellschaft war im Juni von der Deutschen Bank übernommen worden.

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Map-Report: Höchstwertung für acht Lebensversicherer

Der Map-Report hat das Klassik-Rating der deutschen Lebensversicherer veröffentlicht. Die beste Bewertung bekam erneut die Europa, die mit 85,73 Punkten ein “mmm” für hervorragende Leistungen erzielte.

mehr ...

Immobilien

Immobilienmarkt 2018: Geldpolitik, Bauzinsen und Immobilienpreise

Bleiben die Baufinanzierungskonditionen günstig? Steigen die Preise für Wohneigentum weiter? Kommt die Zinswende und wenn ja, welche Auswirkungen hat sie? Diese und weitere Fragen bewegen Ende 2017 Ökonomen, Politiker und Verbraucher gleichermaßen.

Gastbeitrag von Michael Neumann, Dr. Klein

mehr ...

Investmentfonds

Biotechnologie: Bakterien produzieren Rendite

Kaum eine Branche birgt ein so 
hohes Potenzial für Investoren wie Biotechnologie. Gleichzeitig zahlt sich 
aber nur ein sehr geringer Teil der Investitionen auch aus. Daher ist für Investoren schon die Auswahl von Fonds herausfordernd. Cash. gibt einen Einblick in das Segment.

mehr ...

Berater

Fondskonzept und DGFRP beschließen IT-Kooperation

Wie die Deutsche Gesellschaft für Ruhestandsplanung (DGFRP) und der Illerstissener Maklerpool Fondskonzept mitteilen, arbeiten sie ab dem 1. November in der Informationstechnologie zusammen. Hierzu bündeln die beiden Maklerdienstleister ihre IT-Lösungen und fassen Ressourcen in den Sparten Investment und Versicherungen zusammen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Geschäftsführer für das HTB-Risikomanagement

Die auf Zweitmarktfonds spezialisierte HTB Hanseatische Fondshaus GmbH aus Bremen hat Christian Averbeck (39) zum Geschäftsführer Risikomanagement bestellt. Zudem verantwortet er zukünftig den Finanzbereich der HTB-Gruppe.

mehr ...

Recht

Musterfeststellungsklage: BdV hofft auf schnelle Lösung

Der Bund der Versicherten (BdV) hält die Einführung eines Musterfeststellungsverfahrens für sinnvoll. “Nur so kann eine zügige und kostengünstige Durchsetzung von Ansprüchen, die einer Vielzahl von Verbrauchern zustehen, ermöglicht werden – so zum Beispiel auch im Bereich der Lebensversicherung”, sagte Vorstandssprecher Axel Kleinlein.

mehr ...