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13. März 2006, 00:00
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Postbank AG mit Rekordergebnis

Die Deutsche Postbank AG, Bonn, hat 2005 ein Vorsteuerergebnis von 719 Millionen Euro erzielt (plus elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Der Jahresüberschuss stieg um 13 Prozent auf 492 Millionen Euro. Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann kündigte an, im Jahr 2008 eine Eigenkapitalrentabilität vor Steuern von mindestens 20 Prozent erwirtschaften zu wollen. ?Wir wollen die Nummer Eins in Deutschland sein, als der Finanzdienstleister für Privatkunden und als der Serviceanbieter für Unternehmen?, so von Schimmelmann.

Die Postbank wuchs 2005 um knapp 700.000 neue Kunden. Beim kostenlosen Postbank Girokonto erreichte sie 482.000 neue Kunden. Die Bank führte damit per Ende 2005 4,6 Millionen private Girokonten. Im Spargeschäft konnte sie ihren Marktanteil von 5,1 auf 5,3 Prozent verbessern. Das Sparvolumen beträgt 42,0 Milliarden Euro (Vorjahr: 40,8 Milliarden Euro).

Von Juli 2005 bis zum Jahresende konnte die Postbank zudem knapp 14.000 Postbank Altersvorsorgekonten Konten eröffnen. Das Neugeschäft der Riester-Rente wuchs um 270 Prozent auf eine Beitragssumme von 235 Millionen Euro. Das Gesamtergebnis des Geschäfts mit Lebensversicherungen betrug rund 577 Millionen Euro. Das Neugeschäft im Fondsbereich stieg gegenüber dem Vorjahreswert um 16 Prozent auf 1,69 Milliarden.

Den Erwerb der Hamelner BHW Gruppe und der 850 Filialen der Deutschen Post bezeichnete von Schimmelmann als ?strategisch wichtige Schritte zur richtigen Zeit. Die enorme Verbesserung unserer Vertriebsstärke wird den eingeschlagenen Kurs beschleunigen, intensivieren und verstetigen. Immer mehr wollen wir unser vorhandenes Potenzial von heute 14,5 Millionen Kunden ausschöpfen?, sagte von Schimmelmann. Die rund 2,7 Millionen deutschen BHW-Kunden sollen demnach die Position der Postbank als größte deutsche Privatkundenbank gemessen an der Kundenanzahl festigen.

Als wesentlichen Motor zur Ausschöpfung dieses neuen Potenzials sieht der Postbank-Chef den Vertrieb, der durch die rund 2.000 Berater in den Filialen und die 4.200 mobilen BHW-Finanzberater nun erheblich verstärkt wurde. Bis zur Jahresmitte sollen die mobilen BHW-Berater und die der Postbank Vermögensberatung in einer gemeinsamen Vertriebsgesellschaft zusammengefasst werden und zentral gesteuert werden. Dazu sollen deckungsgleiche Strukturen zum Beispiel bei den regionalen Zuständigkeiten hergestellt werden.

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