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30. Januar 2006, 00:00
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Umfrage: Keine Girokonten für Betreute

Eine Umfrage der Verbraucherzentrale NRW bei 14 Instituten ergab: Vor allem Direktbanken verweigern Kunden, die unter Betreuung stehen, die Kontoführung. So bietet keine der untersuchten vier Direkt- und Internetbanken die Führung betreuter Konten an. Nur die zehn befragten Filialbanken sehen sich dazu in der Lage, lautet das Umfrageergebnis.

?Wir müssten jedes Mal eine beglaubigte Abschrift des Betreuungsausweises anfordern?, sagt Frank Stefels, Sprecher von 1822direkt gegenüber der Verbraucherzentrale. Deshalb wählt die Online-Bank den einfacheren Weg und bietet keine betreuten Konten an. Ulrich Ott, Sprecher der ING-DiBa, erklärt dazu: ?Betreuungskonten können wir nicht in Einklang bringen mit den schnellen und einfachen Prozessen, für die die ING-DiBa steht.?

Weil die Kunden ausschließlich per Internet oder Telefon mit der Bank kommunizieren, sei die Gefahr des Missbrauchs besonders hoch, heißt es unisono. Aus diesem Grund lehnen auch Filialbanken Online-Banking für Betreute meist ab.

Laut Mitteilung lässt sich am Schalter der befragten Filialbanken durchweg ein betreutes Konto eröffnen. ?Das ist ein zusätzlicher Service für unsere Kunden?, so Michael Lermer, von der Deutschen Bank. Die Sparkassen sind sogar dazu verpflichtet, heiß es weiter.

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