Anzeige
5. September 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Deutsche sparen falsch

Die deutschen Sparer lassen sich von einem überzogenen Sicherheitsdenken leiten und investieren in niedrig verzinste Sparanlagen, während sie Aktien immer noch vernachlässigen, lautet das Ergebnis der Studie Vermögensreport, die die Dresdner Bank/Allianz-Gruppe veröffentlicht hat.
Obwohl das durchschnittliche Pro-Kopf-Vermögen in den letzten zehn Jahren um ein Viertel auf rund 125.200 Euro gestiegen ist, leiben die Deutschen hinter den US-Amerikanern (174.700 Euro) und Japanern (131.000 Euro) zurück. Während US-Sparer mit größerer Risikofreude und höherem Aktienanteil ihr Geld in diesem Zeitraum um jährlich 3,6 Prozent vermehrten, kamen die Deutschen nur auf eine magere Rendite von 2,3 Prozent. Neben dem konservativen Anlageverhalten bremsten auch die vergleichsweise geringen Einkommenszuwächse, Stellenabbau und der geringe Wertzuwachs von Immobilien den Vermögensaufbau.

Das 4,5 Billionen Euro schwere Geldvermögen der Deutschen ist laut Studie zu gut einem Drittel in Sparbriefen, Sparguthaben und Bausparverträgen angelegt, die nur wenig Rendite bringen. Etwa ein Viertel ist bei Versicherungen und Renteneinrichtungen angelegt. ?Für Sicherheit zahlt man einen hohen Preis, nämlich die geringere Rendite?, sagte Dresdner-Bank-Chefvolkswirt Michael Heise.
Der Aktienanteil ist nach Ansicht der Experten mit knapp 13 Prozent viel zu niedrig, weil Aktien zu den renditestärksten Anlageformen zählen. Würde die Aktienquote um zehn Prozentpunkte steigen, könnten die Deutschen jährlich rund 18 Milliarde Euro mehr Rendite erzielen, errechneten die Experten der Dresdner Bank.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Große Koalition schafft Durchbruch bei bAV-Reform

Geringverdiener sollen über eine Stärkung der Betriebsrente besser vor Altersarmut geschützt werden. Dazu solle insbesondere für kleine und mittlere Betriebe die Einrichtung einer betrieblichen Altersversorgung attraktiver werden – durch steuerliche Förderung und Entlastung bei der Haftung. Dies sieht eine Reform der Betriebsrente vor, auf die sich die Koalitionsfraktionen verständigt haben und die noch vor Ende der Legislaturperiode verabschiedet werden soll.

mehr ...

Immobilien

Klimaschutz geht auch günstiger

Klimaschutz ist für Hausbesitzer häufig teuer, denn kostengünstige Maßnahmen werden nicht ausreichend gefördert. Das bemängelt die “Allianz für einen klimaneutralen Wohngebäudebestand”. In einem Forschungsprojekt untersucht sie die Einsparpotenziale verschiedener Technologien.

mehr ...

Investmentfonds

Lyxor bringt ETF gegen Zinsanstieg in den USA

Für Anleger, die kostengünstig im Markt für US-Unternehmensanleihen engagiert sein möchten, gleichzeitig aber einen Zinsanstieg befürchten, hat Lyxor nun den $ Floating Rate Note Ucits ETF  aufgelegt.

mehr ...

Berater

“BU-Beratung durch Makler als bester Weg zur passenden Lösung”

“Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein hoch erklärungsbedürftiges Produkt”, sagt Michael Stille, Vorstandsvorsitzender der Dialog Lebensversicherung. Im Interview mit Cash. sprach er über die Bezahlbarkeit von BU-Policen und “best advice” vom Versicherungsmakler.

mehr ...

Sachwertanlagen

Prospekthaftung: BaFin gibt Entwarnung – ein wenig

Die BaFin hat gegenüber Cash. zu einem BGH-Urteil Stellung genommen, das einen von ihr geprüften Fondsprospekt mit deutlichen Worten kassiert hatte und damit auch Fragen zur Rechtssicherheit aktueller Emissionen aufwirft.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...