Anzeige
Anzeige
6. Februar 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche wollen persönliche Beratung

Die Bundesbürger setzen in Sachen Finanzen nach wie vor auf persönliche Beratung.
Auch in Zeiten von Internet, Teleshopping und Onlinebanking ist das direkte Gespräch bei 90 Prozent immer noch die erste Wahl, um Finanzverträge abzuschließen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut forsa, Berlin, im Auftrag von des Hannoveraner Finanzdienstleisters AWD ermittelt hat.

Hintergrund: Immer mehr Versicherungsunternehmen bieten ihre Finanzprodukte per Internet, Telefon oder sogar im Einzelhandel und bei Discountern an. Dabei können inzwischen auch erklärungsbedürftige Altersvorsorgeprodukte wie die Riester-Renten per Mausklick abgeschlossen werden ? in der Regel ohne eine persönliche Beratung. 90 Prozent der insgesamt 1.004 Befragten gaben an, ohne ausführliche persönliche Beratung auch in Zukunft keine Finanzverträge abschließen zu wollen. Dabei sind sich die Deutschen einig, egal ob in den neuen (88 Prozent) oder alten Bundesländern (90 Prozent) der Republik und auch unabhängig vom Geschlecht (Frauen: 91 Prozent, Männer: 89 Prozent). Der Abschluss von komplexen Finanzverträgen im Internet oder am Telefon fällt bei den Befragten durch. Lediglich vier Prozent ziehen dies in Betracht. Weitere vier Prozent haben bereits einen Finanzvertrag per Telefon oder Internet abgeschlossen.

“Die wichtigen und komplexen Fragen zu Altersvorsorge oder Krankenzusatzversicherung lassen sich nicht per Mausklick oder Ankreuz-Postkarte lösen. Der Kunde hat Fragen und verlangt nach kompetenten und geschulten Beratern, die ihm im persönlichen Gespräch Rede und Antwort stehen”, erläutert Carsten Maschmeyer, Vorstandsvorsitzender der AWD Holding AG.

Auf die Frage, mit wem die Bürger in Zukunft die private Vorsorge am liebsten besprechen wollen, gaben 42 Prozent an, einen objektiven Vorschlag mit anschließenden Handlungsempfehlungen am ehesten von einem unabhängigen Finanzberater einzuholen. Etwa jeder Fünfte bestätigte, dass die Hausbank auch in Zukunft der Ansprechpartner Nummer Eins in Finanzfragen bleibt. Zehn Prozent wollen ihre finanziellen Angelegenheiten auch weiterhin mit ihrem Versicherungsvertreter besprechen. (aks)

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Modebranche vor dem Umbruch

Die Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel ändern sich. Damit ändern sich auch die Ansprüche der Mieter. Welche Herausforderungen die Branche erwartet und welche Vorstellungen die Mieter von Handelsimmobilien von der Zukunft haben, hat der Investor in Handelsimmobilien ILG untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...