MEG: Die Ära Göker ist beendet

Mehmet E. Göker ist nicht mehr Vorstandsvorsitzender der MEG. Der Gründer des Spezialvertriebs im Bereich Versicherungen zieht sich nach sechseinhalb Jahren zurück. Der Kölner Versicherer Axa widerspricht indes Gerüchten, denen zufolge er das Kasseler Unternehmen übernommen oder als Anteilseigner Druck ausgeübt haben soll.

Auf die Frage wie es nach der Ära Göker weitergeht, wollte sich bei MEG bislang niemand äußern. Eine Unternehmenssprecherin sagte gegenüber cash-online, dass es derzeit keine weiteren Kommentare zu möglichen Umstrukturierungen gäbe. Die Führungsriege der Firma war für einen Kommentar zu den Ereignissen nicht zu erreichen.

Fest steht lediglich: Den Posten des Vorstandsvorsitzenden übernimmt ab sofort Finanzvorstand Michael Kopeinigg. Göker bleibt Alleinaktionär des Unternehmens.

In der entsprechenden Pressemitteilung heißt es: „Die neu positionierte MEG wird mit diesen Maßnahmen an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen, um auch in Zukunft neue Maßstäbe in dieser Branche setzen zu können.“

Unterdessen dementierte die Kölner Axa gegenüber cash-online die hartnäckigen Branchengerüchte, wonach der Versicherer und MEG-Produktpartner den PKV-Spezialvertrieb übernommen haben soll. Dies sei definitiv nicht der Fall, die Axa halte überhaupt keine MEG-Beteiligung, erklärte ein Sprecher.

Wie sich die Partnerschaft zwischen den Unternehmen nach dem personellen Umbruch in der MEG-Führung weiterentwickeln werde, sei derzeit nicht abzusehen, deshalb mache die Axa dazu keine Angaben, so der Sprecher weiter. (hb/ks)

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