Umfrage: Deutsche sehen Verbesserungsbedarf ihrer Finanzen

Geht es um die Finanzplanung der Bundesbürger, besteht offenbar noch Optimierungsbedarf. Dieser Ansicht ist einer aktuellen Umfrage zufolge jeder dritte Deutsche. Wo es hakt und welche Geldanlagen dabei für sie in Frage kommen.

Beratung KundenSo haben der Forsa-Studie, im Auftrag des Hannoveraner Finanzvertriebs AWD, zufolge vor allem jüngere Befragte mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 2.000 Euro den Eindruck, ihre Finanzplanung noch verbessern zu können. Und das offensichtlich in jeder Hinsicht: Das Themenspektrum reicht von der Geldanlage über Versicherungen bis zur Altersvorsorge.

Viele Menschen würden immer noch auf finanzielle Zuschüsse des Staates oder vom Arbeitgeber verzichten, so AWD in seiner Mitteilung. Der Grund für den Verzicht sei vor allem Unkenntnis.

Immerhin: Knapp 30 Prozent der Befragten würden eine Riester-Rente und zehn Prozent eine Rürup-Rente abschließen, so ein weiteres Ergebnis. Beide Rentenformen werden staatlich gefördert.

Fragt man nach den Geldanlagen, die die Bundesbürger 2011 bevorzugen, steht der Bausparvertrag mit 37 Prozent ganz oben auf dem Treppchen. 35 Prozent der Befragten nennen die private Rentenversicherung und 32 Prozent festverzinsliche Wertpapiere. Auf den Plätzen folgen Aktien oder Fonds (28 Prozent) sowie die Lebensversicherung (25 Prozent).

Befragt wurden 1.000 Bundesbürger zwischen 18 und 50 Jahren. (ks)

Foto: Shutterstock

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