30. November 2011, 11:49
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Aragon legt beim Umsatz weiter zu

Der Finanzkonzern Aragon, zu dem unter anderem der Maklerpool Jung, DMS & Cie (JDC) und der Versicherungsvertrieb Inpunkto gehören, hat sowohl im dritten Quartal als auch auf Neunmonatssicht beim Umsatz zulegen können. Für das vierte Quartal 2011 geben sich die Wiesbadener zuversichtlich.

Grabmaier-JDC-127x150 in Aragon legt beim Umsatz weiter zu

Sebastian Grabmaier

Im dritten Quartal hat das Unternehmen Umsatzerlöse von 32,4 Millionen erwirtschaftet – ein Plus von rund 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (Ebit) steigt auf 1,4 Millionen Euro, im dritten Quartal 2010 waren es 0,6 Millionen Euro.

Den größten Anteil am Umsatz im dritten Quartal hat zwar immer noch das Geschäftsfeld Broker Pools, zu dem unter anderem JDC gehört. Jedoch fiel der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um ein Prozent auf 16,7 Millionen Euro.

Die Sparte Financial Consulting, zu der unter anderem der Vertrieb Finum Finanzhaus und der im April 2011 übernommene Vertrieb Clarus gehören, ist auf dem Weg, das Geschäftsfeld Broker Pools als stärksten Umsatzbringer abzulösen. Der Bereich verbuchte 15,9 Millionen Euro – ein Plus von knapp 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Aragon: 20 Millionen Euro zusätzlichen Umsatz in 2012

Auf Neunmonatssicht kletterten die Umsatzerlöse im gesamten Konzern um knapp 17 Prozent auf 86,4 Millionen Euro. Das Ebit steigt auf 1,5 Millionen Euro, nachdem es im Vergleich zu den ersten neun Monaten im vergangenen Jahr 0,9 Millionen Euro betrug. Das Ergebnis beträgt 0,4 Millionen Euro – im Vorjahreszeitraum lag es bei 0,6 Millionen Euro.

In der Geschäftssparte Broker Pools kletterten die Umsatzerlöse im Neunmonats-Vergleich um 3,4 Prozent auf 52,9 Millionen Euro, im Bereich Financial Consulting auf 34,1 Millionen Euro (neun Monate 2010:  22,8 Millionen Euro).

Für die Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr 2011 gibt sich Aragon zuversichtlich.

Durch die Übernahme des Vertriebs Clarus und des für Jahresende geplanten Abschlusses der Übernahme des Finanzdienstleisters SRQ Finanz Partner, erwartet der Konzern im Jahr 2012 im Jahresvergleich einen Zufluss von über 20 Millionen Euro zusätzlichen Umsatz bei gleichzeitig steigender Profitabilität.

Zusätzlich soll Aragon Anfang 2012 ein zweistelliger Millionenbetrag durch den Verkauf der Anteile an der BIW Bank für Investments und Wertpapiere zufließen. Anfang der Woche hatte das Unternehmen bekanntgegeben, die Beteiligung veräußern zu wollen.

Auch für die kommenden Jahre ist Aragon überzeugt, die Umsatzerlöse weiter steigern zu können. „Aufgrund der guten operativen Performance unserer Konzernunternehmen, unserer diesjährigen Zukäufe sowie der fortschreitenden Fokussierung unseres Beteiligungsportfolios auf Finanzplanung und Finanzvertrieb, sind wir aus heutiger Sicht davon überzeugt, dass wir unsere Ziele für das Jahr 2014 mit Umsatzerlösen von über 200 Millionen Euro bei einer Ebitda-Marge von zehn Prozent erreichen werden“, so Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstandsvorsitzender der Aragon. (ks)

Foto: Aragon

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Koalition einigt sich auf Programm für mehr Pflegekräfte

Die große Koalition hat sich auf Eckpunkte geeinigt, um angesichts des Personalnotstands in der Pflege für zusätzliche Stellen und bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen.

mehr ...

Immobilien

Timbercreek: Positiver Ausblick für US-REITs bleibt bestehen

Der gewerbliche Immobilienmarkt in den USA hat im ersten Quartal 2018 eine negative Performance verzeichnet. Dies ist laut dem Assetmanager Timbercreek vor allem auf Veränderungen bei den Zinsen zurückzuführen. Trotzdem seien die Aussichten für börsennotierte Immobilienaktien (REITs) weiterhin gut.

mehr ...

Investmentfonds

“Auf solide Bilanzen und hohe Shareholder Returns achten”

Angesichts der anhaltend niedrigen Zinsen im Euroraum lohnt sich für Anleger ein Blick auf die hohen Cash-Bestände der Unternehmen. Diese haben in den vergangenen Monaten neue Rekordstände erreicht. “Findige Anleger sollten diese Entwicklung nutzen und an den Shareholder-Return-Strategien der Unternehmen partizipieren”, sagt Andreas Dagasan, Leiter Globale Aktien des Asset Managers Bantleon. “Anleger sollten sich an diejenigen Unternehmen halten, die solide Bilanzen und gute Wachstumsstorys haben, um an den hohen Ausschüttungen dieser Unternehmen zu partizipieren.”

mehr ...

Berater

Öffentliche Banken mahnen Regulierungspause an

Die öffentlichen Banken haben nach der Einigung auf international schärfere Kapitalregeln (“Basel IV”) eine Regulierungspause gefordert. Nach den umfangreichen Maßnahmen der vergangenen zehn Jahre sei es an der Zeit, über die Zukunft des Bankgeschäfts nachzudenken.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia Grundinvest baut Objekt-Pipeline aus

Die Patrizia Immobilien AG hat in Berlin das gemischt genutzte Stadtquartier “Forum Landsberger Allee” erworben. Das Gebäude im Prenzlauer Berg mit einer vermietbaren Fläche von mehr als 35.000 Quadratmetern ist für die Vermarktung an Privatanleger eingeplant.

mehr ...

Recht

Bitkom: Nur ein Viertel der Unternehmen auf DSGVO vorbereitet

Zum Stichtag der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am 25. Mai sind einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge lediglich ein Viertel der Unternehmen in Deutschland ausreichend vorbereitet. Ganz am Anfang stehen demnach noch vier Prozent.

mehr ...