Drei Viertel gegen erfolgsunabhängiges Honorar

Nur ein Fünftel der Deutschen würde einen Honorarberater auch dann bezahlen, wenn im Anschluss an die Finanzberatung kein Vertrag geschlossen wird, so eine aktuelle Forsa-Umfrage. Drei Viertel der Befragten möchten für eine solche Beratungsleistung nicht bezahlen.

BeratungDas Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte im Zeitraum vom 16. bis 21. Dezember 2011 1.005 Bundesbürger zwischen 18 und 50 Jahren zum Thema Finanz- und insbesondere Honorarberatung befragt.

In der Situation, dass man eine Versicherung abschließen und sich darüber im Vorwege bei einem Finanzberater informieren will, wäre demnach ein Fünftel (21 Prozent) der Studienteilnehmer  bereit, für dessen Beratung eine erfolgsunabhängige Gebühr zu zahlen. 76 Prozent der Befragten möchten für eine solche Beratungsleistung nicht bezahlen.

erfolgsunabhängige Gebühr

Auch die wirtschaftliche Situation hat laut der Studie Einfluss auf die Zahlungsbereitschaft. So gaben elf Prozent der Bundesbürger mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.500 Euro an, dass sie sich vorstellen können den Berater erfolgsunabhängig zu bezahlen. Bei einem Einkommen zwischen 1.500 und 3.000 Euro sind es immerhin 23 Prozent. Bei den Befragten, die 3.000 Euro oder mehr verdienen, wäre ein Viertel (26 Prozent) zur erfolgsunabhängigen Bezahlung bereit.

Höhe Beratungsgebühr

30 Prozent derjenigen, die bereit sind, eine erfolgsunabhängige Gebühr für eine Finanzberatung zu zahlen, würden dafür weniger als 50 Euro ausgeben, so die Meinungsforscher. 49 Prozent wären bereit, für eine solche einmalige Beratung zwischen 50 und 100 Euro zu bezahlen. Lediglich 13 Prozent wären bereit, für eine solche Beratungsleistung mehr als 100 Euro zu zahlen. (jb)

Foto: Shutterstock

Grafiken: Forsa


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