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10. September 2012, 13:54
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Vertriebsservice: Makler stellen hohe Anforderungen an Versicherer

Laut der aktuellen „Maklertrendstudie 2012/2013“ ist der Vertriebsservice das Differenzierungskriterium Nummer eins für Makler bei der Wahl ihres Partners. Zudem gaben annähernd alle Befragten an, dass sie besonderen Wert auf ihre Unabhängigkeit legen.

VertriebsserviceEine wachsende Mehrheit der Makler möchte unabhängig bleiben. So die repräsentative Umfrage unter 300 deutschen Versicherungsexperten, die von April bis Juni 2012 im Auftrag der Hamburger Vertriebsservice-Gesellschaft Maklermanagement AG durchgeführt wurde. Ihre Unabhängigkeit ist 97 Prozent der befragten Finanzdienstleister sehr wichtig. Das sind acht Prozent mehr als vor zwei Jahren.

Um die Komplexität des Geschäftes und die gesetzlichen Auflagen bewältigen zu können, schließen sich Makler demnach Organisationen an, die sie dabei unterstützen. An erster Stellen stehen wie im Vorjahr Pools (73 Prozent, 2011: 75 Prozent), mit großem Abstand gefolgt von Maklerverbänden (23 Prozent, 2011: 26 Prozent) und dem Zusammenschluss mit anderen Maklern (17 Prozent, 2011: elf Prozent).

„Maklerunternehmen nutzen Maklerpools, um beispielsweise Zugang zu speziellen Deckungskonzepten oder zu Produkten zu haben, die sie nur gelegentlich verkaufen und für die sich eine Direktanbindung an einen Versicherer nicht lohnt“, sagt Helmut Kriegel, Vorstand der Maklermanagement AG. Jedoch suche die Mehrheit der Finanzdienstleister weiterhin den direkten Kontakt zu den Versicherern.

Um ihre Unabhängigkeit sicherzustellen, haben Makler der Umfrage zufolge konkrete Anforderungen an den Vertriebsservice der Versicherer. Klare interne Strukturen und Zuständigkeiten sind demnach weiterhin der beste Vertriebsservie (90 Prozent, 2011: 95 Prozent). An Bedeutung habe die Experten-Telefonhotline gewonnen, die demnach für 89 Prozent der Befragten wichtig ist (2011: 82 Prozent).

 

Seite zwei: Vertriebsservice ist entscheidend

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1 Kommentar

  1. Mich würde interessieren, wie die befragten Makler “Unabhängigkeit” definieren und was konkret sie damit meinen.

    Vielleicht, dass sie die freie Entscheidung darüber treffen wollen, welche Produkte von welchem Anbieter sie ihren Kunden vermitteln?

    Wer wirklich glaubt, er habe diesbezüglich die freie Wahl, soll sich mal fragen, warum Beamte noch nicht einmal einen Kugelschreiber annehmen dürfen.

    Makler sollten mal den Gegenwert von Incentives, Boni, Messen, Roadshows und Zuschuss zur Weihnachtsfeier addieren und sich anschließend mit der psychologischen Wirkung von Reziprozität (Wie Du mir, so ich Dir) auf ihr Unter-Bewusstsein beschäftigen 🙂

    Steht zu Eurer Abhängigkeit. Sie ist ganz normal und hat, aus meiner Sicht, nichts mit der Qualität einer Finanzberatung zu tun.

    Puh, Glück gehabt 🙂

    – Hans Steup, Berlin

    Kommentar von Hans@VersicherungsKarrieren — 10. September 2012 @ 18:28

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