Anzeige
9. Oktober 2014, 11:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Die Anlagestrategien der Family Offices

Family Offices verwalten das Kapital der Hochvermögenden. Cash. hat bei den Vermögensverwaltern der Superreichen nachgefragt, welche Anlagestrategien sie verfolgen und welche ihre bevorzugten Assetklassen sind.

Großvermögen

Es ist eine leichte Übergewichtung von Aktien und Renten zu erkennen. Im Marktdurchschnitt haben Aktien einen Anteil von 24 Prozent – die Teilnehmer gewichten Aktien mit 27,9 Prozent.

Eine Kerndienstleistung, die alle der von Cash. befragten Family Offices selbst erbringen, ist die Entwicklung einer Anlagestrategie, die sich mehrheitlich direkt an den Anlagezielen der jeweiligen Familie beziehungsweise des Vermögensinhabers orientiert.

Laut der Studie “Family Office – Mythos mit Zukunft”, für die das Bayerische Finanz Zentrum e.V. (BFZ) gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen Complementa Investment-Controlling im Zeitraum zwischen Juni und Oktober 2013 insgesamt 75 Family Offices (69 Prozent Multi Family Offices) aus dem deutschsprachigen Raum befragt hat, erachten die meisten Family Offices den Kapitalerhalt (42 Prozent) als übergreifendes Anlageziel. Weitere wichtige Anlageziele sind demnach das Erwirtschaften einer Rendite (19 Prozent) und die Erzielung eines konstanten Cash-Flows (18 Prozent).

“Family-Office-Strategien sind tendenziell längerfristig ausgerichtet und enthalten einen höheren Anteil illiquider Anlagen”, schildert Riklef von Schüssler, Geschäftsführer des Bad Homburger Feri Institutional & Family Office.

Langfristig erfolgreich

“Direkt gehaltener Grundbesitz, Immobilien, Beteiligungen, Sach- und Sammlerwerte und nicht-markt-korrelierte Strategien stehen im Vordergrund.” Der Anteil an festverzinslichen Wertpapieren sei hingegen nur noch gering. “Kaum ein Family Office denkt in Aktien/Renten-Strukturen”, so von Schüssler.

Laut einer Marktstudie, für die die Beratungsgesellschaft Family Office Consulting im Auftrag des Vermögensverwalters Schroders Investment Management 122 Family Offices aus Deutschland befragt hat, ist die sich ergebende Asset-Allokation durchaus nicht ungewöhnlich.

Die Verteilung nach Anlageklassen ist demnach marktüblich, wenn auch eine leichte Übergewichtung von Aktien und Renten zu erkennen ist. Im Marktdurchschnitt haben Aktien einen Anteil von 24 Prozent – die Teilnehmer gewichten Aktien mit 27,9 Prozent.

Seite zwei: “Immobilieninvestments wichtiges Standbein”

Weiter lesen: 1 2 3 4

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Allianz überarbeitet Rechtsschutz-Tarife

Die Allianz startet im Oktober ihr neues Privat-Rechtsschutz-Angebot. Nach Angaben des Versicherers wurden die weltweit geltenden Versicherungssummen in allen drei Rechtsschutzvarianten angehoben.

mehr ...

Immobilien

Mietlager profitieren von höheren Wohnkosten

Die Urbanisierung und steigende Mieten treibt auch die Gebühren für Mietlager. Immer mehr Menschen suchen externe Lager, um die Miete für mehr Lagerraum in der eigenen Wohnung zu sparen. Der Markt wächst auch in Deutschland.

mehr ...

Investmentfonds

“Einführung des Euro war Europas größter Fehler”

Eine stabile europäische Währungsunion wird nie existieren. Darüber sind sich die Europa-Experten einig, die beim zweiten Feri Science-Talk über die Zukunft und Schwierigkeiten des Euro diskutiert haben. Keiner der Lösungsvorschläge scheint gut genug, um die wachsenden Probleme zu lösen.

mehr ...

Berater

Fondskonzept und DGFRP beschließen IT-Kooperation

Wie die Deutsche Gesellschaft für Ruhestandsplanung (DGFRP) und der Illerstissener Maklerpool Fondskonzept mitteilen, arbeiten sie ab dem 1. November in der Informationstechnologie zusammen. Hierzu bündeln die beiden Maklerdienstleister ihre IT-Lösungen und fassen Ressourcen in den Sparten Investment und Versicherungen zusammen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Autark Invest: Vertrieb mit abgelaufenem Prospekt?

Die Finanzaufsicht BaFin weist auf ihrer Website darauf hin, das der Verkaufsprospekt der Autark Invest GmbH, Olpe, “ungültig” ist. Er hat sein gesetzliches Haltbarkeitsdatum überschritten.

mehr ...

Recht

Immobilienverkauf: Die wichtigsten Schritte für Käufer und Verkäufer

Beim Immobilienverkauf sind unabhängig von der Preisverhandlung einige Schritte nötig, die sich bei Käufer und Verkäufer gar nicht so sehr unterscheiden. Wie sich beide Parteien auf den Notartermin vorbereiten sollten und welche Dokumente dafür wichtig sind:

mehr ...