gut beraten: Makler kritisieren Initiative

Ein Großteil der Makler bewertet die Initiative „gut beraten“ positiv. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung der Charta Börse für Versicherungen AG aus Düsseldorf. Ein gutes Fünftel der Befragten empfindet den Zeitaufwand für die Weiterbildungen als zu hoch.

Obwohl 75 Prozent der Makler der „gut beraten“-Initiative insgesamt positiv gegenüber stehen, werden einzelne Punkte kritisiert.

Fast die Hälfte der Makler (47 Prozent) bewerten die „gut beraten“-Initiative mit „gut“, so das „Charta-Qualitätsbarometer 2015 – Versicherer aus Profisicht“. Für die Studie wurden 967 Fragebögen ausgewertet. Die Befragung fand in der Zeit von Anfang Januar bis Mitte Februar 2015 statt.

Makler sehen Initiative als „Zwangsmaßnahme“

28 Prozent der Befragten bewerten demnach die Initiative mit „ausgezeichnet“ oder „sehr gut“. Das verbleibende Viertel stellt „gut beraten“ die Note „mangelhaft“ beziehungsweise „schlecht“ aus. Laut der Studienautoren ist auffallend, dass bei den negativen Bewertungen 22 Prozent der Makler in der Initiative eine „Zwangsmaßnahme“ sehen.

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Zudem kritisieren 21 Prozent den „Missbrauch“ der Weiterbildungsmaßnahmen durch Versicherer für Produkt- oder Verkaufsschulungen. Einem Fünftel der Befragten ist der Studie zufolge der Zeitaufwand für die Weiterbildungsmaßnahmen zu hoch. Ein Viertel der befragten Versicherungsmakler begrüßt demnach grundsätzlich die Systematisierung der Weiterbildung durch „gut beraten“. (jb)

Foto: Shutterstock

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