Anzeige
15. Januar 2015, 09:34
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Kundenbefragungen: Fünf Tipps, wie es richtig geht

Von Kunden kann man sehr viel lernen, wenn man kluge Fragen stellt. Doch mit klassischen Kundenbefragungen kommt man dabei nicht weit. Denn heute ist vor allem Schnelligkeit wichtig. Neue Methoden werden dafür gebraucht.

Gastbeitrag von Anne M. Schüller, Businesscoach

Kundenbefragung in Kundenbefragungen: Fünf Tipps, wie es richtig geht

Hinhören statt zuquatschen, fragen statt sagen, beobachten, sich einfühlen, den leisen Tönen lauschen.

Noch immer brüllen viele Anbieter ihre Botschaften per Megafon in den Markt. Dabei sollten sie längst ein Stethoskop nutzen, um die Wünsche der Kunden zu erhorchen.

Hinhören statt zuquatschen, fragen statt sagen, beobachten, sich einfühlen, den leisen Tönen lauschen: So agiert, wer in Zukunft Erfolg haben will. Denn die entscheidenden Impulse kommen heute von draußen.

Im Folgenden werden fünf Ansätze vorgestellt, wie Sie dem Kunden wertvolle und aussagekräftige Informationen entlocken.

1. Eine Frage reicht

Ein Hinweis vornweg: Konzentrieren Sie sich auf die Ausreißer. Gerade von diesen erfährt man die nützlichsten Dinge: Was super funktioniert, welche Problemfelder es zu bearbeiten gilt, und wo es lichterloh brennt.

Definieren Sie die Kunden, die befragt werden sollen. Diesen stellen Sie nur eine einzige Frage: Wenn es eine Sache gibt, die wir in Zukunft noch ein wenig besser machen können: Was wäre da das Wichtigste für Sie?

Solche Fragen nenne ich fokussierende Fragen. Denn Fokus heißt Brennpunkt. Mit fokussierenden Fragen bringen Sie die wahren Motive eines Kunden am schnellsten auf den Punkt: unmittelbar, ungefiltert, schonungslos.

Ihr größter Vorteil im Vergleich zu klassischen Kundenbefragungen: Sie werden ruck, zuck den Kern einer Sache treffen, um daraufhin prompt reagieren zu können. Wer nicht täglich neu in Erfahrung bringt, was die Kunden wirklich wollen, agiert rasch am Markt vorbei. Denn deren Vorstellungen ändern sich laufend. Und sie warten nicht mehr, bis die Anbieter endlich voll durchgeplant in die Gänge kommen.

Seite zwei: 2. Sprechblasen-Methode anwenden

Weiter lesen: 1 2 3 4 5

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

bAV-Reform vor allem für Niedrigverdiener attraktiv

Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) sieht in der Einigung der Koalitionsfraktionen auf eine Stärkung der Betriebsrente vor allen Dingen Vorteile für Niedrigverdiener sowie kleine und mittlere Unternehmen.

mehr ...

Immobilien

Bank of America stößt Vonovia ab

Aktien von Vonovia sind nicht mehr Teil des Portfolios der Bank of America, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Zuvor war die Bank einer der größten Aktionäre des Immobilienunternehmens.

mehr ...

Investmentfonds

BNP Paribas bündelt Privatkunden- und institutionelles Geschäft

Unter der Marke BNP Paribas Asset Management (BNPP AM) führt der Assetmanager der BNP Paribas Gruppe ab dem 1. Juni 2017 seine Investmentlösungen für institutionelle und private Investoren zusammen.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Prospekthaftung: BaFin gibt Entwarnung – ein wenig

Die BaFin hat gegenüber Cash. zu einem BGH-Urteil Stellung genommen, das einen von ihr geprüften Fondsprospekt mit deutlichen Worten kassiert hatte und damit auch Fragen zur Rechtssicherheit aktueller Emissionen aufwirft.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...