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19. Dezember 2016, 14:30
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“Insurtechs stoßen an ihre Grenzen”

Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender des Frankfurter Finanzvertriebs Deutsche Vermögensberatung (DVAG), spricht über Chancen und Herausforderungen im Vertriebsjahr 2017, die Bedeutung der “Beratung von Mensch zu Mensch” und die Grenzen digitaler Angebote.

DVAG: Insurtechs stoßen an ihre Grenzen

Andreas Pohl: “Kein Computer-Programm kann maßgeschneiderte Lösungen für Menschen mit höchst unterschiedlichen Ausgangslagen und Perspektiven anbieten.”

Cash.Online: Was wird 2017 im Vertrieb wichtig?

Pohl: Die Finanzbranche befindet sich mitten in einem Veränderungsprozess, der durch eine Vielzahl von Herausforderungen geprägt ist. Ein Thema, das uns auch weiterhin beschäftigen wird, ist das niedrige Zinsniveau und die damit einhergehende Negativzins-Diskussion. Private Vorsorge und Absicherung bleiben aber auch in Zukunft, ganz unabhängig vom Zinsniveau, unerlässlich.

Daher werden fondsgebunde Produkte, die auf die individuelle Risikoneigung, die persönlichen Ziele und auf die einzelne Lebenssituation zugeschnitten 
sind – also mit einem ganz spezifischen Anlageprofil – zunehmend in den Fokus rücken. Zudem werden nach wie vor die Themen Gesundheits- und Risikovorsorge wichtige Marktimpulse im Vertrieb setzen.

Wie wird die DVAG mit den Herausforderungen umgehen?

2017 beschäftigen wir uns auch weiterhin mit den Digitalisierungsprozessen im Vertrieb und dem Ausbau unserer Innovationsführerschaft in der technischen Vertriebsunterstützung. Seit mehr als 40 Jahren setzt die DVAG auf den Erfolg einer qualifizierten Beratung von Mensch zu Mensch.

Denn auch wenn sich unsere Kunden vorab im Internet informieren, bietet ihnen unsere individuelle Beratung viel mehr als einen bloßen Produktvergleich. Ich bin fest davon überzeugt, dass der persönliche Kontakt zu unseren Kunden auch in Zukunft der Schlüssel unseres Erfolgs bleiben wird.

Seite zwei: Fin- und Insurtechs als Bedrohung?

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2 Kommentare

  1. Man sollte die Digitalen Medien vor Allem zur Kundengewinnung nutzen. Es wird immer noch zu sehr von oben geworben. Statt dessen sollte sich der einzelne Berater fragen, wie er persönlich die Digitale Welt zur Kundengewinnung nutzen kann. Persönliche Beratung und unpersönliche Werbung sind ein Widerspruch. Auch die gebetsmühlenartig gepredigte Weiterempfehlung läuft heute oft digital ab. Der einzelne Berater sollte die elektronischen Medien nutzen lernen. Erst jetzt beginnen die Vertriebe, dies zu erkennen.

    Kommentar von Andreas Kandschur — 23. Dezember 2016 @ 13:01

  2. Dem ist wenig hinzuzufügen.
    Langjährige Erfahrung, auch durch Fehler, ist durch nichts zu ersetzen.
    Viele Kunden kennen Ihren Bedarf gar nicht.
    Im gemeinsamen Gespräch wird in aller Regel dem Kunden klar, welchen Vorteil die Beratung,
    abgesehen vom günstigsten Tarif bringt.
    Das zeigt auch die fast 100%ige Zufriedenheit mit Beratern, bei Kundenbefragungen.
    Ein Rätsel wieso, den kostenfreien, Rat nicht alle nützen. Da hatder Verbraucherschutz in Allianz mit den Medien, wohl viel negatives für die Versorgung vieler im Alter bewirkt.
    Der Staat, mit weniger Verdienern und mehr
    Rentnern, soll es dann richten.
    Für Hr. Pohl habe ich eine ideale Lösung für den Verkauf.

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 20. Dezember 2016 @ 10:28

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