„Insurtechs stoßen an ihre Grenzen“

Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender des Frankfurter Finanzvertriebs Deutsche Vermögensberatung (DVAG), spricht über Chancen und Herausforderungen im Vertriebsjahr 2017, die Bedeutung der „Beratung von Mensch zu Mensch“ und die Grenzen digitaler Angebote.

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Andreas Pohl: „Kein Computer-Programm kann maßgeschneiderte Lösungen für Menschen mit höchst unterschiedlichen Ausgangslagen und Perspektiven anbieten.“

Cash.Online: Was wird 2017 im Vertrieb wichtig?

Pohl: Die Finanzbranche befindet sich mitten in einem Veränderungsprozess, der durch eine Vielzahl von Herausforderungen geprägt ist. Ein Thema, das uns auch weiterhin beschäftigen wird, ist das niedrige Zinsniveau und die damit einhergehende Negativzins-Diskussion. Private Vorsorge und Absicherung bleiben aber auch in Zukunft, ganz unabhängig vom Zinsniveau, unerlässlich.

Daher werden fondsgebunde Produkte, die auf die individuelle Risikoneigung, die persönlichen Ziele und auf die einzelne Lebenssituation zugeschnitten 
sind – also mit einem ganz spezifischen Anlageprofil – zunehmend in den Fokus rücken. Zudem werden nach wie vor die Themen Gesundheits- und Risikovorsorge wichtige Marktimpulse im Vertrieb setzen.

Wie wird die DVAG mit den Herausforderungen umgehen?

2017 beschäftigen wir uns auch weiterhin mit den Digitalisierungsprozessen im Vertrieb und dem Ausbau unserer Innovationsführerschaft in der technischen Vertriebsunterstützung. Seit mehr als 40 Jahren setzt die DVAG auf den Erfolg einer qualifizierten Beratung von Mensch zu Mensch.

Denn auch wenn sich unsere Kunden vorab im Internet informieren, bietet ihnen unsere individuelle Beratung viel mehr als einen bloßen Produktvergleich. Ich bin fest davon überzeugt, dass der persönliche Kontakt zu unseren Kunden auch in Zukunft der Schlüssel unseres Erfolgs bleiben wird.

Seite zwei: Fin- und Insurtechs als Bedrohung?

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