15. Dezember 2016, 08:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Patientenverfügung: Acht zentrale Aspekte

Eine Patienten­verfügung regelt wie jemand medizinisch behandelt werden möchte, wenn er durch einen Unfall oder alters­bedingt seinen Willen nicht mehr äußern kann. Das Verbrauchermagazin Finanztest hat die wichtigsten Punkte rund um die Patientenverfügung zusammengestellt.

Patientenverfügung

Patientenverfügungen sollten regelmäßig durch Datum und Unterschrift aktualisiert werden.

In der aktuellen Ausgabe von Finanztest (1/2017) hat sich das Magazin mit der Patienten­verfügung beschäftigt. Folgende Punkte sollten vor, bei und nach Erstellung des Dokuments berücksichtigt werden:

Selber aktiv werden
Wer sich für eine Patientenverfügung entscheide, müsse selbst aktiv werden, da das Gesundheitssystem laut dem Verbrauchermagazin keine Beratungsleistung vorsehe. Der Betroffene solle sich Zeit nehmen und sich in Ruhe mit seinen Wertvorstellungen zu Leben, Tod und lebensverlängernden oder -verkürzenden Maßnahmen auseinandersetzen.

Hausarzt ins Vertrauen ziehen
Der Interessent sollte die Erstellung einer Patientenverfügung mit seinem Hausarzt besprechen und sich von diesem ausführlich beraten lassen. Zudem sei es sinnvoll, sich von dem bevollmächtigten Angehörigen zu dem Termin begleiten zu lassen. In dem von Finanztest vorgestellten Fall zahlte der Interessent für eine umfassende Beratung bei seinem Hausarzt 35 Euro gemäß ärztlicher Gebührenordnung. Die Kosten würden generell nicht von den Krankenkassen übernommen werden.

Wahl des Bevollmächtigten
Es müsse eine Person geben, die die Patientenverfügung durchsetzt, so der Rechtsanwalt Wolfgang Putz im Interview mit dem Verbrauchermagazin. Aus diesem Grund solle die Wahl des Bevollmächtigten gut durchdacht werden. So müsse er auch in emotional belastenden Situationen in der Lage sein, im Interesse des Patienten zu handeln und einen kühlen Kopf bewahren.

Seite zwei: Konkret formulieren

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Concordia Versicherungen leiten Vorstandswechsel ein

Bei den Concordia Versicherungen kündigt sich für 2020 ein Führungswechsel an: Nach über 25 Jahren, davon 18 Jahre an der Spitze der Concordia, wird Dr. Heiner Feldhaus zum 29. Februar 2020 die Leitung des Konzerns übergeben und sich in den Ruhestand verabschieden.

mehr ...

Immobilien

Wo Düsseldorf Köln beim Immobilienkauf abhängt – und umgekehrt

Welche rheinische Großstadt liegt beim Immobilienkauf vorne: Düsseldorf oder Köln? Der Baufinanzierer Hüttig & Rompf analysiert in seinem neuen Marktreport „Immobilienfinanzierung Köln / Düsseldorf“ die typischen Käufer in beiden Städten. 
mehr ...

Investmentfonds

Moventum: Defensivere Ausrichtung der Portfolios

Moventum Asset Management richtet seine Portfolios angesichts der steigenden Risiken defensiver aus. Das wurde nach der quartalsweisen Asset-Allokation-Konferenz beschlossen. „Die Weltwirtschaft wächst langsamer, das Risiko einer Rezession hat signifikant zugenommen“, sagt Sascha Werner, Portfoliomanager bei Moventum AM.

mehr ...

Berater

Zinstief drückt Bankgewinne – womöglich Strafzinsen für mehr Kunden

Das Zinstief wird zur Dauerbelastung für Deutschlands Banken und Sparkassen – und könnte bald auch zu Lasten von mehr Kunden gehen. Ein weiterer Rückgang der Gewinne der Institute in den nächsten Jahren sei “sehr wahrscheinlich”, stellten die Finanzaufsicht Bafin und die Deutsche Bundesbank am Montag fest.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

ifo Institut sieht Licht und Schatten im Klimapaket

Das ifo Institut sieht im Klimapaket Licht und Schatten. Die CO2-Bepreisung über Zertifikate sei der richtige Weg. Die Vorgabe von festen CO2-Preisen bis 2025 sei jedoch mit einem funktionierenden Zertifikatesystem unvereinbar. Ein Kommentar von Clemens Füst, Präsident des ifo Instituts.

mehr ...