19. Juli 2016, 13:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Rund 13.000 Stellen bei Banken im Jahr 2015 gestrichen

Die Banken in Deutschland haben im vorigen Jahr fast 13.000 Stellen gestrichen. Das geht aus einer Erhebung des Arbeitgeberverbands des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) hervor. Auch die Ausbildungsquote ist demnach gesunken.

Rund 13.000 Stellen bei Banken im Jahr 2015 gestrichen

Deutsche Banken haben im letzten Jahr rund 13.000 Stellen abgebaut.

Die Zahl der Beschäftigten im Kreditgewerbe ging von 640.050 im Jahr 2014 um zwei Prozent auf 627.150 zurück. Das teilte der AGV Banken am Dienstag als Ergebnis seiner jüngsten Beschäftigtenerhebung mit.

Personalabbau im Filialgeschäft

Im privaten Bankgewerbe ist die Beschäftigtenzahl im vergangenen Jahr demnach um rund ein Prozent zurückgegangen. Zum Jahresende 2015 waren hier rund 169.250 Personen beschäftigt. Im Vorjahr waren es noch 171.200.

Laut der Erhebung des AGV Banken zeigen sich hier zwei gegenläufige Trends: Einerseits haben einige Regionalbanken und Spezialinstitute demnach Personal aufgebaut. Andererseits wirke sich der anhaltende Personalabbau durch “notwendige Restrukturierungen im Filialgeschäft” erneut negativ aus.

Teilzeitquote gestiegen

Die Teilzeitquote ist zudem deutlich gestiegen. 24,6 Prozent der Beschäftigten ist der Erhebung zufolge in Teilzeit tätig (Vorjahr: 23,4 Prozent). Hierbei habe sich erneut der Anteil der Teilzeitkräfte unter den außertariflich Beschäftigten deutlich erhöht –  um fast einen Prozentpunkt auf 13,8 Prozent.

Die Fluktuation ist indes auf niedrigem Niveau leicht gestiegen und lag 2015 der Erhebung zufolge bei 6,7 Prozent (Vorjahr: 6,2 Prozent). Zahl der Auszubildenden im Verhältnis zum Stammpersonal im privaten Bankgewerbe ist 2015 auf fünf Prozent gesunken (Vorjahr: 5,5 Prozent).

Einen Grund für diese Entwicklung sieht der AGV Banken im sinkende Personalbedarf im Privatkundengeschäft. Zudem seien viele Institute dazu übergegangen, nicht mehr Nachwuchs auszubilden, als sie selbst benötigen. Die Ausbildungsquote liege im Vergleich zu anderen Bankengruppen und zur Gesamtwirtschaft jedoch weiterhin auf einem guten Niveau. (dpa-AFX/jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Immobilien

Mieter sparen sich arm

Die Ersparnisse von deutschen Mietern schmelzen dahin: Laut einer aktuellen Postbank Umfrage legen sie ihr Geld im Vergleich zu Immobilienbesitzern seltener gewinnbringend an. So öffnet sich die finanzielle Schere zwischen Mietern und Eigentümern immer weiter.

mehr ...

Investmentfonds

Berater der Zukunft

Aus einer Dienstleistung, die bisher den Vermögenden vorbehalten war, sollte durch Robo Advisor ein Anlageprodukt für alle entstehen. Wie sieht es heute aus? Ein Beitrag von Sven Keese, Partner, und Fabian Neumann-Holbeck, Projektleiter bei disphere interactive GmbH.

mehr ...

Berater

Neuer Ärger für Deutsche Bank

Die Deutsche Bank sieht sich mit neuen Vorwürfen zu früheren Geschäften in China konfrontiert. In den Jahren 2002 bis 2014 soll sich Deutschlands größtes Geldhaus mit Hilfe von Geschenken und Gefälligkeiten Zugang zu führenden Politikern und Managern in China verschafft haben, berichten “Süddeutsche Zeitung”, WDR und “New York Times” unter Berufung auf eine Auswertung von bankinternen Unterlagen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weiteres Projekt nur für institutionelle Investoren

Die Warburg-HIH Invest Real Estate hat für den offenen Spezial-AIF „Deutschland Selektiv Immobilien Invest“ die Gebäudeteile Dock A + Dock B des Neubauprojektes “The Docks” in Frankfurt am Main erworben. Für den Nachfolgefonds müssen die Investoren etwas Kleingeld mitbringen.

mehr ...

Recht

Roland: Die Wahrheit über die häufigsten Rechtsirrtümer

Eric Schriddels, Partneranwalt der Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG von der Kanzlei Kaiser und Kollegen, klärt in einer aktuellen Presse-Information des Versicherers über die häufigsten Rechtsirrtümer auf. Welche das sind, lesen Sie hier.

mehr ...