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3. Mai 2016, 08:02
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Best Ager: Bedürfnisse der vermögendsten Zielgruppe

Best Ager sind nicht nur die vermögendste Zielgruppe, sondern sie werden auch immer mehr. Das macht sie auch für Berater attraktiv. Die Generation 50plus hat mit dem klassischen Seniorenbild wenig gemein. Cash. hat mit Experten über die besonderen Bedürfnisse der jungen Alten gesprochen.

Vermögen

Professor Michael Hauer, Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP): “Im Alter von 50 bis 65 ist es noch sehr gut möglich, eine Altersvorsorge aufzubauen.”

Die Bevölkerung in Deutschland wird in den nächsten Jahren deutlich älter werden. Es werden immer weniger Kinder geboren, während gleichzeitig die Lebenserwartung stetig steigt.

Laut einer Prognose des Statistischen Bundesamts wird 2035 knapp die Hälfte der Deutschen 50 Jahre und älter sein – jeder dritte davon älter als 60 Jahre.

Weitreichende Folgen für die Gesellschaft

Dieser demografische Wandel wird weitreichende Folgen auf die Gesellschaft haben. So wird sich die Wirtschaft einerseits auf alternde Belegschaften und ein schrumpfendes Fachkräftepotenzial einstellen müssen.

Andererseits werden aufgrund der Entwicklung ältere Menschen auch als Verbraucher weiter an Bedeutung gewinnen.

“Die Kunden 50plus sind die reichste und einzige wachsende Kundengruppe. Vor dem Hintergrund deutlich gesunkener Geburtenzahlen und einer stark verringerten Anzahl Jugendlicher wächst ihre Bedeutung unaufhaltsam”, erläutert Helmut Muthers, Geschäftsführer des Muthers Institut, der sich als Autor, Redner und Unternehmensberater auf die Chancen der gesellschaftlichen Alterung spezialisiert hat.

Beachtliche Kaufkraft

Tatsächlich resultiert die Attraktivität der Zielgruppe 50plus nicht nur aus ihrer zunehmenden Anzahl, sondern auch aus ihrer beachtlichen Kaufkraft.

So sind Vermögen und Einkommen der über 50-Jährigen zum Teil deutlich höher als bei den jüngeren Altersgruppen.

“In nahezu allen industrialisierten Ländern besitzt die 50plus-Generation 70 bis 75 Prozent des Vermögens und 50 Prozent der Kaufkraft”, sagt Olaf Neuenfeldt, Vorstand der Initiative Ruhestandsplanung e.V. “Ein größerer Teil dieses Vermögens wird außerdem vor Eintritt in die Ruhestandsphase noch einmal liquide, zum Beispiel durch das Auslaufen von Lebens- und Rentenversicherungen.”

Seite zwei: Vermögen in nie dagewesener Höhe

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