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21. April 2017, 07:20
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Abschlagsfreie Rente mit “schmerzhaften Folgen für Betriebe und Beitragszahler”

Der Run auf die abschlagsfreie Rente mit 63 hat aus Sicht der Arbeitgeber zu einer spürbaren Verschärfung des Fachkräftemangels geführt. 

Rente-1 in Abschlagsfreie Rente mit schmerzhaften Folgen für Betriebe und Beitragszahler

Seit Sommer 2014 haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, nach 45 Beitragsjahren mit 63 abschlagsfrei in den Ruhestand zu wechseln.

“Fast 700 000 Versicherte haben inzwischen die neue abschlagsfreie Rente ab 63 in Anspruch genommen. Das hat für Betriebe und Beitragszahler schmerzhafte Folgen”, sagte Arbeitgeber-präsident Ingo Kramer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

“Entzug dringend benötigter Fachkräfte”

“Die Rente ab 63 entzieht den Betrieben wichtige, dringend benötigte Fachkräfte”, so der Präsident der der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) weiter. “Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen Milliarden aufbringen, um die abschlagsfreie Rente ab 63 zu finanzieren.

Laut aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Bund, die dem RND vorliegen, haben bis Februar dieses Jahres rund 723 000 Arbeitnehmer einen Antrag auf abschlagsfreie Rente mit 63 gestellt. Der allergrößte Teil dieser Anträge wurde bewilligt, insgesamt rund 687 000.

Seit Sommer 2014 haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, nach 45 Beitragsjahren mit 63 abschlagsfrei in den Ruhestand zu wechseln. (dpa-Afx)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Wer 45 Jahre gearbeitet hat, gehört wohl zu einer Bevölkerungsminderheit die es zu 100% verdient hat in Rente zu gehen. Ich habe absolut kein Verständniss, dass dies in der Gesellschaft überhaupt diskutiert wird. Da gibt es finanziell wesentlich attraktivere (Beamtenprivilegien -auch noch ohne Rückstellungen für die Vorsorge: Defizit Stand 2017 1 Billion Euro.
    Da ist es lächerlich, von der geleisteten Arbeit bis zu den Kosten dafür, darüber zu reden. Merkwürdigerweise-oder auch nicht- weshalb kümmert sich der Staat nicht um die wirklich existenzgefährdenden Probleme. Wo bleiben die Journalisten!!!
    Gibt es keine mehr- oder sind noch alle guten in den Windeln…..

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 24. April 2017 @ 19:22

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