Anzeige
6. Dezember 2017, 08:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Banking: Immer mehr Kunden an Finanz-Apps interessiert

Mehr als die Hälfte der Deutschen interessiert sich für Finanz-Apps – Tendenz steigend. Das geht aus einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor. Banken sollten demnach schnellstmöglich solche Tools in ihre Angebot aufnehmen, um keine Kunden an Fintechs zu verlieren.

Banking: Immer mehr Kunden an Finanz-Apps interessiert

Das Interesse der Deutschen an Finanz-Apps ist groß.

Sechs von zehn Bundesbürgern sind an Apps “interessiert” beziehungsweise “sehr interessiert”, die die Pflege verschiedener Konten und Depots mit einer einzigen mobilen Anwendung ermöglichen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen PwC-Umfrage, für die im Juni 2017 1.000 Deutsche ab 18 Jahren befragt wurden.

58 Prozent der Befragten zeigen sich demnach offen für innovative Zahlungsdienste, wenn diese kostengünstiger sind als die klassische Bezahlmethoden. Und weitere 54 Prozent haben Interesse an Apps, die einen Überblick über sämtliche Finanzverbindungen ermöglichen.

Finanz-Apps: Großes Interesse in allen Altersgruppen

Das Interesse an innovativen Finanz-Apps beschränke sich nicht nur auf die jüngeren Kunden: Das Interesse unter den 18- bis 29-Jährigen ist mit 76 Prozent demnach zwar am größten, aber auch in den Altersgruppen 30 bis 39 (68 Prozent), 40 bis 49 (58 Prozent) und 50 bis 59 (61 Prozent) ist jeweils ein Großteil interessiert.

Auch in der Gruppe der Über-60-Jährigen liegt die Zustimmung bei immerhin 47 Prozent. “Banken, die den Zugang zu ihren Kunden nicht verlieren wollen, müssen die neuen Tools zeitnah in ihre Online- und Mobilangebote einbauen”, meint Peter Kleinschmidt, Leiter Digital Financial Services bei PwC Deutschland.

“Denn Dank der EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 können Bankkunden künftig genau die zusätzlichen Services, die sie wollen, bei einem Fintech beziehen – und dabei das bestehende Konto ihrer Hausbank weiternutzen. Die Bank stellt dann nur noch die Infrastruktur bereit, den Service bietet aber das Fintech an”, so Kleinschmidt. (jb)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Berufstätige Frauen und Mütter stärken die Rentenversicherung

Eine deutlich stärkere Erwerbsbeteiligung von Müttern könnte die Beitragszahler der gesetzlichen Rentenversicherung bis 2050 um insgesamt rund 190 Milliarden Euro entlasten. Zugleich würde der Staat rund 13,5 Milliarden Euro an Steuerzuschüssen einsparen. Zudem würde das Rentenniveau steigen, bei niedrigeren Beiträgen. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Prognos-Instituts im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

mehr ...

Immobilien

Hypoport erweitert Geschäftsbereiche durch Übernahme von FIO Systems

Die Hypoport AG übernimmt die Leipziger FIO Systems AG und erweitert damit ihr Leistungsspektrum. FIO Systems ist ein Spezialanbieter webbasierter Branchenlösungen für die Finanz- und Immobilienwirtschaft.

mehr ...

Investmentfonds

Hemmer neuer Vertriebs-Chef bei Carmignac

Der französissche Asset Manager Carmignac ernennt Nils Hemmer zum Country Head für Deutschland und Österreich. Mit Sitz in Frankfurt wird er im Juli die Leitung des deutschen und österreichischen Geschäfts übernehmen.

mehr ...

Berater

Prominente Unterstützung für Insurtech Ottonova

Der digitale Krankenversicherer Ottonova hat Seriengründer, Tech-Investor und TV-Star Frank Thelen (“Die Höhle der Löwen”) als Unterstützer gewonnen. Seine Beteiligungsfirma Freigeist Capital ist allerdings nicht direkt an Ottonova beteiligt.

mehr ...

Sachwertanlagen

“Sehr attraktives Marktumfeld mit historisch günstigen Schiffswerten”

Die Ernst Russ AG (vormals HCI Capital) hat das Geschäftsjahr 2017 mit Gewinn abgeschlossen und nach eigener Darstellung die strategische Neupositionierung erfolgreich fortgesetzt. Dazu zählen auch wieder Schiffe.

mehr ...

Recht

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...