Commerzbank: Stellenabbau läuft planmäßig

Wie Commerzbank-Chef Martin Zielke mitteilt, geht der Stellenabbau planmäßig voran. Ziel sei es, die Stellenstreichungen möglichst sozialverträglich umzusetzen. Die Gespräche mit dem Betriebsrat verlaufen demnach „konstruktiv und zielorientiert“. Das dichte Filialnetz der Bank soll unverändert erhalten bleiben.

Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main
Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main

Der Abbau Tausender Stellen bei der Commerzbank läuft nach Angaben von Vorstandschef Zielke planmäßig. „Die Gespräche mit dem Betriebsrat haben begonnen. Die Atmosphäre ist konstruktiv und zielorientiert“, sagte Zielke bei der Hauptversammlung des Dax -Konzerns am Mittwoch in Frankfurt.

„Wir sind uns einig, dass wir den Stellenabbau möglichst sozialverträglich umsetzen wollen“, so Zielke. Der Vorstand hatte im Herbst angekündigt, er wolle bis zum Jahr 2020 insgesamt 9.600 Vollzeitstellen streichen.

Keine Abstriche beim Filialnetz

Zum Jahresende 2016 waren im Commerzbank-Konzern 49.941 Mitarbeiter beschäftigt, auf Vollzeitkräfte umgerechnet lagen die Kapazitäten bei 44.267. „Der Umbau betrifft die gesamte Bank“, bekräftigte Zielke.

Abstriche am vergleichsweise dichten Netz von Zweigstellen schloss der Commerzbank-Chef erneut aus: „An unserem Netz von rund 1.000 Filialen werden wir unverändert festhalten.“ (dpa-AFX)

Foto: Commerzbank

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